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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1903-01-01 · (I.) 1903 - 5664 (1903) · page 13

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
(I.) 1903 - 5664 (1903)
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486267--0013-3486372
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ך Nakdanim gewesen sei, welche ונסתם ני הרי punktiert hätten, weil sie in der grossen Massora keine Angabe dafür gefunden haben, dass ונסתם zu den הרין בחר לישן gehöre, sie daher 3 mal ונסתם in einer Bedeutung annahmen, während aus dem Fehlen einer Stelle in der Massora nichts gefolgert werden könne, da diese gewöhnlich nicht alle Stellen verzeichnet — כתב ושייר. Es verdiente, die grosse Aufmerksamkeit, welche Rab. Tarn der Massora zuwendet, und daher nicht selten zu einer anderen exegetischen Auffassung als Raschi gelangte, einer näheren Betrachtung zu unterziehen. So z. B. zielt Raschi auf die Massora, um in Joel 2, 6 das א im Worte פארור als nicht zur Wurzel gehörig zu erkennen, daher auch פארור gleich פרור im vierten Buche Mos. 11, 8 zu behandeln. Rab. Tarn dagegen will das Dictum der Massora והוא מן מלין דנהגין א׳ במצעות תיבותא ולא קריין nicht anders auffassen. Nach ihm besagt die massoretische Bemerkung nicht mehr, als dass dieses Alef nicht ausgesprochen werde. Aber, wenn auch unausgesprochen, folgert Rab. Tarn weiter, gehört doch dieses Alef zum Stamme, wie bei so vielen anderen ahnliehen Beispielen. Auch hier muss das א in פארור bei der Erklärung des Wortes in Betracht gezogen werden, sodass פארור von פאר d. h. Glanz abzuleiten sei. Auch Menachem b. Seruk und Abr. ibn Esra gelangen zu demselben Resultate. Auch für das Studium des Talmud Jeruschalmi begann mit R. Tarn eine neue Epoche, wie bereits Luria im ים של שלמה zu יבמות bemerkt. So freut sich ר״ת in einem Schreiben an seinen Verwandten Rab. יום טוב, dass er ihm einen klassischen Beleg aus dem Jeruschalmi bringen könne (S. 44). וראיה גדולה היא מתלמוד ירושלמי במקום שאין מכחיש תלמוד שלנו כ״ש במקום שהוא מסייעו ור' יהוראי גאון מביא נמנו ראיות הרבה. An einer anderen Stelle betont er (S. 210) אך ידוע תרע בייש בהלכות גדולות הרבה מתלמוד ירושלמי ומברייתות במקום שאינו סותר הלמוד שלנו. Daher Rab. Tarn auch grossen Wert auf die הלכות גדולות legt, sie oft citiert und commentiert, wie er es auch war, der alle die nachtalmudischen Schriften zu Ehren brachte und sie vor Angriffen schützte, sie überall zu rechtfertigen suchte. Nur in der grossen Belesenheit aller dieser Schriften wollte er die Autorität anerkennen, der man die Berechtigung für eine endgültige Entscheidung zugestehen könne. (S. 81) וכל שאיגו בקי בסדר

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