Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 747 (sequence 756)
- Language
- German, English, Hebrew
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- Tunis 1× ep/1048155
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Shcrtok, Laski, B. Kahn, Senator 747 Erziehung zur Palastinaarbeit. Ich will weiter bemerken, daß sich außer den legitimierten Vertretern hier auch Persönlichkeiten zur Verfügung gestellt haben die nur Ersatzmitglieder des Council sind. Der Legitimationsausschuß hielt sich für berechtigt, auch diese Ersatzmitglieder, auf deren Arbeit wir nicht verzichten wollen, einzuladen, mitzuarbeiten, wenn sie auch kein Stimmrecht haben. Nach den Satzungen besteht der Council aus 224 Mitgliedern, Je 112 Zionisten und Nichtzionisten. Hiervon sind 219 regulär gewählt worden, und zwar 112 Zionisten und 107 Nichtzionisten. Das Ergebnis, das ich nur nach Ländern mitteilen will, ist folgendes: Österreich 2 Delegierte (es sind 3 Delegierte gewählt worden, sie haben jedoch nur 2 Stimmen), Belgien 1, England 7, Bulgarien 1, Tschechoslowakei 3, Frankreich 4, Deutschland 7, Griechenland 1, Ungarn 2, Italien 1, Lettland 1, Litauen 1, Holland 1, Nordafrika (Marokko,' Algier, Tunis) 1, Palästina 6, Polen 14, Rumänien 6, Schweiz 1, Jugoslawien 1, Estland und Finnland 1, Skandinavien 1, Amerika 44. Selbstverständlich sind nicht alle Gewählten anwesend. Von den gewählten Amerikanern sind nur 13 Personen anwesend. Amerika hat weiter von dem Recht Gebrauch gemacht, europäische Ersatzdelcgierte zu ernennen. Die Amerikaner haben zusammen 39 Stimmen. Über die zionistischen Wahle.! habe ich nichts zu sagen, da wir seitens der Zionistischen Organisation stets eine ordentliche Wahlführung gewöhnt waren. Ich beantrage, alle anwesenden Delegierten als rechtmäßig gewählt anzuerkennen. Der Antrag des Berichterstatters wird einstimmig angenommen. II Iii1 ER AT ÜBER EINVVAXDERUXCi UND DIE AB¬ SIEDLUNG DEUTSCHER JUDEN. VORS. VIZEPRÄS. NEVILLE LASKI (englisch): Wir kommen sodann zu dem Referat über die Einwanderung und die Ansiedlung deutscher Juden. D.is Wort hat Herr Dr. Senator. DR. WERNER SENATOR (Mitgl. d. Exek. — spricht deutsch): Ich habe die Absicht, über zwei Themen zu sprechen, über die Frage der Immigration und die Frage der Kolonisicrung der Juden aus Deutschland. Dr. Ruppin hat in seinem Referat heute morgen dieses Thema bereits berührt, und ich möchte hier wieder betonen, daß es sehr schwer ist, in unserer Arbeit die einzelnen Probleme getrennt zu behandeln. In einem Lande wie Palästina, das vor neuen, großen Aufgaben steht, sind politische, wirtschaftliche und soziale Probleme eng miteinander verflochten. Unsere Arbeit in Erez Israel vollzieht sich auf der Basis der Balfour- Deklaration und des Mandates. Wir werden in der Organisationskommission sicherlich über den Vorschlag Dr. Ruppins sprechen, den Namen „Nichtzionisten" in einer passenden Weise umzugestalten. Aber über eine Sache sind wir uns einig: Wie immer man später diese Dinge formulieren wird, der Sinn des Mandates und unserer Arbeit kann nur der sein, durch eine starke Immigration nach Erez Israel die materiellen und geistigen Voraus- Setzungen für die Errichtung des nationalen Heimes zu scharten. Unsere An-