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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 690

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 690 (sequence 699)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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690 fordert die Exekutiv© auf, den ärztlichen Dienst bei den Palästina-Aemtern auszubauen und den Bedürfnissen der Alijah organisatorisch anzupassen. 4. Der Kongreß weist auf die völlig unzulänglichen sanitären Verhältnisse in den Hachscharah-£entren und Kibbuzim hinsichtlich der Unterbringung, Ernährung, medizinischen Hilfe und hygienischen Aufklärung hin und fordert die Exekutive auf, die zur Behebung der Mißstände notwendigen Beträge aus dem Hachscharah-Budget zur Verfügung zu stellen. 74. KÖRPERKULTUR UND SPORT. 1. In Erkenntnis der Bedeutung, dio der körperlichen Ertüchtigung der jüdischen Jugend in Palästina und der Golah zukommt, fordert der Kongreß dio Exekutive auf, eine Zentralstelle für Leibesübungen zu errichten, deren Hauptaufgaben sein sollen: a) Ausbildung von Lehrern und Instruktoren für Turnen und Sport; b) Organisierung und Ueberwachung der körperlichen Erziehung in den Schulen; c) Förderung der Körperkultur in den zionistischen und chaluzischen Jugendorganisationen, besonders in den Hachscharah-Zentren; d) Förderung der jüdischen Sportbewegung in Palästina und in der Galuth. Im palästinensischen Jischuw soll diese Arbeit gemeinsam mit dem Wuad Leumi durchgeführt werden. ' 2. Die Exekutive wird aufgefordert, der Stärkung der zionistischen Sportbewegung in Palästina und der Galuth besondere Aufmerksamkeit zu schenken, sie zu überwachen, Schritte zu unternehmen, um die Tätigkeit der bestehenden Sportverbände (Makkabi, Hapoel und andere) zu koordinieren sowie ihnen ihre Unterstützung angedeihen zu lassen. II. SOZIALE FÜRSORGE. 75. ABTEILUNG FÜR SOZIALE ARBEIT. Der Kongreß drückt seine volle Anerkennung für die große Pionierarbeit aus, die seitens der Abteilung für soziale Arbeit beim Waad Leumi in der Organisierung konstruktiver sozialer Hilfe für den Jischuw geleistet worden ist. De:* Kongreß sieht in diesem sozialen Werk, das in engster Zusammenarbeit mit anderen auf diesem Gebiete tätigen Organisationen durchgeführt wird und das die großen sozialen Bedürfnisse des Jischuw und der Einwanderermassen befriedigen will, ein erstrangiges zionistisches Instrument des Jischuw für den Aufbau des Landes im allgemeinen und für die Aufnahme der Einwanderer im besonderen. 76. BETREUUNG DER EINWANDKRMR. Dop Kongreß hält ch für wichtig, daß dio «ozinlo Fürnorgö für den Einwanderer und seine weitestgehende Betreuung (dio Unterweisung des Einwanderers, die Sorge um seine Unterkunft, um seine Eingliederung in die Arbeit, um die Betreuung und Erziehung seiner Kinder, um seine und seiner Familie Gesundheit) den Einwanderer von seinen ersten Schritten im Lande an begleitet. Der Kongreß hält es deshalb für eine Pflicht der Institutionen der gesamten Bewegung und des palästinensischen Jischuw, daß sie alles tun, um die Mittel zur Deckung der Bedürfnisse der produktiven sozialen Fürsorge für die Einwanderer aus» allen Ländern sicherzustellen. 77. UMGESTALTUNG DER EINWANDERERHEIME. Der Kongreß lenkt 4ie Aufmerksamkeit der Exekutive auf die dringend« Notwendigkeit hin, die Einwandererheimo so umzugestalten, daß sio den ilo» 4ürfniMen der Einwanderer mit Familien entapreohen. die heute einen beträchtlichen Teil der Alijah bilden. In erster Linie ist für Einrichtungen zuborgen, durch welche die Betreuung der Einwandererkinder und ihre geeignete Unterbringung in den Einwandererheimen selbst sichergestellt wird.

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