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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 682

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 682 (sequence 691)
Language
German, English, Hebrew
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…/3476254-3476292--9732-3485883
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682 54. REGELUNG DER ALU AH. 1. Verteilung des Einwanderungs-Kontingents. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Aufbaues, die Pionieranstrengungen erfordern, erklärt der Kongreß es für notwendig, das Chaluzelement in der Alijah zu verstärken. Der Kongreß beschließt, daß 55 Prozent des Einwanderungs-Kontingents für die Alijah von Chaluzim verwendet werden sollen, die wenigstens ein Jahr in Hachscharah-Kibbuzini gewesen sind. Von den übrigen Zertifikaten für die anderen Kategorien arbeitender Einwanderer soll ein Drittel, das heißt 15 Prozent der gesaraten Zertifikate, für Einwanderer aus den Handwerker-Irgunim bestimmt werden. 2. Zertifikate für Chaluzim, a) Der Kongreß bestimmt, daß das Rocht auf Einwandcrungs-Zcrtifikate, die für Chaluzim bestimmt sind, nur denjenigen Mitgliedern der vom Kongreß anerkannten Chaluz-Organisationen gewährt wird, die nicht weniger als ein Jahr auf Hachscharah waren und deren Hachscharah die Zugehörigkeit zu einer Untergruppe einer Chaluz- oder Jugendorganisation, zumindest während eines Jahres, voranging. b) Der Kongreß bestätigt den Beschluß de3 Aktionskomitees, bezüglich der Aufstellung eines Schlüssels für die Bestätigung von Zertifikaten für Chaluzim entsprechend der Zahl der Hachscharahteilnohmor, um so eine unerwünschte Konkurrenz boi der Haohscharah auszuschalton. Der Schlüssel soll für die Tätigkeit der Pulästlna-Aomter während zweinr Jahre bindend »ein und soll bis zun* 30. September 1935 nach der Zahl der Hachscharahteilnehmer in jedem Lande durch das Einwanderungs-Departement festgesetzt werden. Das Einwanderungs-Departeraent hat die Hachscharah sorgfältig zu kontrollieren und kann den Schlüssel auf Antrag des Palästina-Amtes ändern, wenn sich im Laufe der Zeit entscheidende Veränderungen (mindestens ein Drittel der Zahl der Teilnehmer nach dem Schlüssel) in der Hachscharah-Tätigkeit der Chaluzverbände ergeben, die eine Anpassung des Schlüssels an diese Veränderungen erforderlich machen. 3. Einwanderung von Verwandten. Der Kongreß beschließt, daß das System der Bestätigung von Einwanderungszertifikaten für Vorwandte durch das Einwanderungs-Departement der Jewish Agency nach Beratung mit der Einwanderungskommission der Vertreter des Jiechuw festgesetzt werden soll. 4. Kenntnis der hebräischen Sprache. De Kongreß bestätigt die Anweisungen des Immigrations-Departements der Jewish Agency, daß die Palästina-Aemter von den Olim, die auf Grund der von der Jewish Agency verteilten Zertifikate auswandern, die Kenntnis der hebräisehen Sprache verlangen sollen. 5. Verpflichtung gegenüber dem K.H. und K.K.L. Der Kongreß bestätigt die Beschlüsse des Aktionskomitees betreffend das Vorrecht jener Personen, die aktiv für die Fonds arbeiten, hinsichtlich der AKijah und betreffend die Forderung eines schriftlichen Nachweise! seitens der Einwanderer, daß sie ihre Pflicht gogemüber dem Keron Hajessod und Keren Kayemeth erfüllt haben. 55. EINWANDERUNG AUS RUSSLAND. Der Kongreß konstatiert mit großem Bedauern, die Tatsache, daß, infolge* de* unaufhörlichen Verfolgungen in Sowjetrußland und der dort bezüglich der Einwanderung nach Erez Israel bestehenden Beschränkungen, die Pioniere des russischen Zionismus innerhalb der wachsenden Alijah fehlen. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, ihre Bemühungen fortzusetzen, um die zionistische Alijah aus Rußland zu ermöglichen und zu verstärken.

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