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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 651

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 651 (sequence 656)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Sokolow, Goldmann, Holpern 651 klarer und bestimmter zu vertreten entschlossen ist. Auf unsere Ideale und legitimen Ziele verzichten wir nicht im mindesten, allein mit unseren Idealen und Zielen vor Augen, werden wir fortfahren, praktisch zu wirken und unablässig das Interesse des tätigen Zionismus zu fördern. Und jede reale Errungenschaft wird uns nicht den Wind aus den Segeln nehmen, sondern im Gegenteil unsere Kraft und unser Ansehen nur stärken. Maassenu jekarwunu, maassenu jerachakunu — nach unseren Taten sollen wir gerichtet werden! Und so zur Arbeit im Namen Gottes! Im zweitnächsten Jahre in Jeruschalajim! (Der Kongreß bereitet Nalmm Sokolow eine langandauernde Ovation, Delegierte und Gaste erheben sich von den Sitzen und jubeln dem Ehren- Präsidenten enthusiastisch zu.) VORS. VIZEPRÄS. DR. N. GOLDMANN: Ich erteile nunmehr Herrn Dr. Georg Halpem das Wort. DR. GEORG HALPEKN (A-C. — spricht deutsch): Ich möchte im Namen des Kongresses dem Präsidium den Dank aussprechen. Dieser Kongreß hatte den Vorzug, daß Dr. Chaim Weizmann das Präsidium geführt und damit den Arbeiten dieses Kongresses eine besondere Würde verliehen hat. Die Tatsache, daß Dr. Weizmann das Präsidium übernommen hat, war uns allen auch ein Zeichen dafür, daß wir am Ende der Arbeiten dieses Kongresses vor einer Situation stehen werden, die von der Gesamtheit der Zionisten seit vielen Jahren ersehnt wurde. Von dem Augenblick an, da Weizmann als Präsident des Kongresses erschien, waren wir alle sicher, daß der Ausgang des Kongresses ein glücklicher sein würde. Es sind in diesem Kongresse Fragen entschieden worden, die für die zukünftige Arbeit maßgebend sein werden. Es ist kein Geheimnis, daß es den Arbeiten dieses Präsidiums und, wenn ich noch einen Namen besonders nennen soll, der Arbeit von Nahum Goldmann zu danken ist, daß die Einigung erzielt wurde, vor der wir heute stehen. Es war vor dem Kongreß zweifelhaft, ob die heute über eine beinahe absolute Majorität verfügende Arbeiterschaft sich dazu aufschwingen würde, jene Einigung herbeizuführen, die notwendig ist. Wir waren heute Zeugen, daß trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Überwindungen, die es den einzelnen gekostet haben mag, diese Situation geschaffen wurde, und die Gesamtheit des Zionismus und der jüdischen Welt wird diesen Akt kluger Selbstverleugnung und staatsmännischer Gesinnung niemals vergessen. Dieser Kongreß tagte zu einer Zeit, über deren Schwere genügend gesprochen wurde. Niemand der Anwesenden wird vergessen, in welcher Art Dr. Weizmann für die angegriffene Ehre des jüdischen Volkes eingetreten ist, und es wird mit seinem Namen für ewig verbunden bleiben, wie er hier Zeugnis abgelegt hat für das, was wir wohl nicht zu verteidigen brauchen, cber gegenüber der übrigen zivilisierten Welt festgestellt haben wollten als einheitliche Meinung des jüdischen Volkes. Noch ein.anderes ist diesem Präsidium gelungen. Es ist der Versuch, den Gegensatz zwischen dem gesetzestreuen Teil der Bevölkerung Erez Israels

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