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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 588

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 588 (sequence 593)
Language
German, English, Hebrew
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587 588 2i. Kongreß-Sitzung: Beriebt der Budget-and Finanzkommission II. Um die Kreditbasis des K. K. L. weiter zu stärken, hält es der Kongreß für unbedingt erforderlich, die Einnahmen des K. K. L. aus seinem Vermögen auf dem Land und in der Stadt möglichst rasch zu steigern, und ersucht das Direktorium des K. K. L., alle dazu erforderlichen Schritte zu unternehmen. Der Kongreß ersucht das Direktorium des K. K. L., der im nächsten Jahre stattfindenden Sitzung des A. C. über den Erfolg seiner Bemühungen Bericht zu erstatten. III. Der Kongreß erwartet vom K. K. L. eine vergrößerte und erweiterte Sammlung von Spenden in allen Kreisen des jüdischen Volkes und eine Popularisierung der ,.Lebend-Legate*\ Der Kongreß begrüßt den Beschluß des K. K. L., in den nächsten zwei Jahren eine Million Pfund auf dem Spendenwege aufzubringen. VORS. VIZEPRÄS. S. KAPLANSKY: Da zu diesen Anträgen keinerlei Bemerkungen oder Minderheitsvoten vorliegen, nehme ich an, daß kein Widerspruch dagegen erhoben wird, daß wir sie en bloc annehmen (Zwstimmung). Die Anträge sind damit angenommen. BERICHTERSTATTER I. FEUERRING: Die Budgetkommission hat das sogenannte Londoner Budget mit 29.500 Pfund dotiert. Dazu kommen noch bis zu 3000 Pfund, zu denen die Exekutive durch den Beschluß Nr. 9 ermächtigt wurde. Dieser Betrag wird sich in den Einnahmen wie folgt zusammensetzen: aus Überschüssen dieses Schekeljahres wird ein Betrag von 8000 Pfund zur Verfügung stehen. Die Schekeleingänge des Jahres 5696 werden mit 14.500 Pfund eingeschätzt. An Beiträgen des K. H. und K. K. L, sind je 3500 Pfund vorgesehen, das ergibt 29.500 Pfund. Auf der Ausgabenseite verteilen sich die Hauptposten wie folgt: für politische Arbeit 12,500 Pfund, für organisatorische und Propagandafragen 15.300 Pfund, für eine Reihe verschiedener Ausgaben der Rest von 5300 Pfund. Diese Beträge sind um rund 3500 Pfund gekürzt worden. Ich stelle den Antrag, das Budget in dieser Form anzunehmen. PHILIPP ROSENSTEIN (Judenst., Weltwahlliste — spricht deutsch): Ich bitte den Kongreß, zu beachten, daß ihm ein Budget vorgelegt wird, welches einen Restbetrag von 8000 Pfund aus Schekelgeldern aufweist. Es wird aber mit keinem Wort erwähnt, was mit den Geldern bis zu diesem Kongreß geschehen ist. Es sind 40.000 Pfund an Schekelgeldern eingenommen worden. Das heißt, daß über 32.000 Pfund die Exekutive dem Kongreß k;' e Rechenschaft gegeben hat. Gleichzeitig beantrage ich, in der Organisationskommission darauf zu achten, daß bei der Schaffung der Territorial verbände in den einzelnen Ländern diesen die materielle Möglichkeit gegeben wird, zu existieren, indem von den Schekelgeldern 20 Prozent den einzelnen Landesverbänden zugewiesen werden. BERL LOCKER (Mitgl. d. Exek. — spricht jüdisch): Herr Rosenstein hat von mir bereits in der Budgetkommission die von ihm gewünschte Auf- Wärung erhalten. Wir müssen am Schluß des Kongreßjahres immer das Defizit, das im Laufe der ganzen Kongreßperiode entsteht, decken. Wir geben Jahre etwa 30.000 Pfund aus, d. h. 60.000 Pfund in 2 Jahren. Wenn wir nach Deckung des Defizits der letzten 2 Jahre und nach Deckung der Kosten dieses Kongresses zu einem Überschuß von etwa 8000 Pfund gelangt s*nd, so ist das ein außergewöhnlich gutes Ergebnis. Es nun so hinzustellen, JL

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