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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 585

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 585 (sequence 590)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Landau, Rosenhek, Feuer ring, Kaplansky, Kaplan, Rosenstein 085 Eingänge des K. H. ist sehr vorsichtig geschätzt. Wenn der Kongreß heute beschließt, eine größere Exekutive mit einem bestimmten Programm zu wählen, so versteht es sich von selbst, daß dieser Exekutive eine Möglichkeit zur Arbeit gegeben werden muß. Der Vorschlag des Herrn Rosenhek endlich lag bereits in ähnlicher Form vor und ist abgelehnt worden. In der anschließenden Abstimmung wird Resolution 9 mit großer Mehrheit, Resolution 10—/j einstimmig angenommen. VORS. VIZEPRÄS. S. KAPLANSKY: Wir kommen i.un zu den Resolutionen 1—8. ING. NAFTALI LANDAU: Ich beantrage, den Text der Resolution 4 zu verbessern, Weil er unverständlich ist. Die Resolution will zum Ausdruck bringen, daß der Markt für Obligationen im Jischuw erweitert und bestimmten Zwecken erschlossen werden soll. (Zwischenruf SALLI HIRSCH: Also „Kapitalkraft" statt „Kaufkraft"!) Ich bitte den Referenten, diesem Verbesserungsvorschlag zuzustimmen. ELIESER KAPLAN (Mitgl. d. Exek. — hebräisch): Die Textverbesserung können wir dem Resolutionsausschuß überlassen. Zu Resolution 8 liegt eine Bemerkung des Herrn Ussischkin vor, daß sich unter den für die deutschen Juden gesammelten Geldern auch solche befinden, die für Bodenkauf durch den K. K. L. bestimmt sind, also diesem gehören. Selbstverständlich müssen diese Beträge dem K. K. L. zugeführt werden. VORS. VIZEPRÄS. S. KAPLANSKY: Dann fügen wir also der Resoi»'tiv>i« am Schlüsse die Worte hinzu: „ausschließlich der Beträge, die der K. K. L. für Bodenkauf erhalten hat, oder anderer Beträge, die für diesen Zweck bestimmt sind und die der K. K. L. erhalten soll". PHILIPP ROSENSTEIN: Ich bitte Sie, gegen Resolution 8 zu stimmen. Wir haben in Rumänien auf Initiative des verewigten Dr. Bauberger eine Sammlung veranstaltet, die über eine Million Lei erbracht hat und dazu bestimmt war, ausschließlich dem Bodenkauf in Palästina zur Ansiediung deutscher Juden zu dienen. Es ist daher nicht angängig, das Geld, das für einen bestimmten Zweck gesammelt wurde, anderen Zwecken zuzuführen. Ich bitte Sie also, Antrag 8 abzulehnen. VORS. VIZEPRÄS. S. KAPLANSKY: Ich habe bereits erklärt, daß dieser Antrag sich nicht auf Beträge bezieht, die für Bodenkäufe des K. K. L. gegeben wurden oder noch gegeben werden. ELIESER KAPLAN (Mitgl. d. Exek.): Es handelt sich nicht darum, den Zweck der Verwendung zu ändern. Ein großer Teil der Gelder bewegt sich heute unter fremdem Namen. Wir schaffen so einen neuen Keren Esra in Palästina. Wir aber wollen, daß die Gelder sämtlich in den Besitz des K. K.L. oder K. H. übergehen sollen. PHILIPP ROSENSTEIN: Ich bin von dieser Interpretation befriedigt. Resolutionen 1—8 gelangen darauf zur Abstimmung und werden einstimmig angenommen.

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