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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 584

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 584 (sequence 589)
Language
German, English, Hebrew
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584 2i. Kongreß-Sitzung: Beriebt der Budget- und Finanzkommission iooo Pfund für die Kulturarbeit des Bialikinstituts in der Diaspora haben Sie bereits den Antrag auf seine Erhöhung auf 3000 Pfund vernommen, und das Mitglied der Exekutive hat Ihnen schon erklärt, weshalb es unmöglich ist, die 1000 Pfund im regulären Budget unterzubringen. Die Kommission hat jedoch beschlossen, dem Kongreß vorzuschlagen, daß er die Exekutive ermächtigen möge, den vorliegenden weiteren Antrag zu stellen, sowie weiter 1000 Pfund für das Kontrollamt und 3000 Pfund für Ausgaben der Exekutive jn London und Jerusalem zu verwenden. Zwar werden wir noch über das Londoner Budget sprechen, aber hier ist zunächst über eine Reform des Londoner Büros und seine teilweise Überführung nach Palästina die Rede. ING. NAFTALI LANDAU (Weltverb. Allg. Zion.y A.-C. — spricht jüdisch): Wie Sie aus der Begründung des Referenten gehört haben, sind gewisse Zweifel vorhanden, ob es richtig ist, ein Budget zu beschließen und außerhalb dieses Budgets Ermächtigungen zu geben. Das ist ein unrichtiges Prinzip, dessen Befolgung uns in früheren Jahren in große Schulden gestürzt hat, Schulden, unter deren Last der Palästina-Aufbau jahrelang gelitten hat, (Zwischenruf Rosenhek: Nicht das war der Grund!) Wenn die Finanzkommission es für nötig fand, für Tarbutharbeit 1000 Pfund zu bewilligen, dann war es ihre Pflicht, diesen Betrag in das Budget einzusetzen und andere Posten zu kürzen. Ich habe auch dagegen gestimmt, weil eine Deckung vorhanden sein muß, wenn eine bestimmte Ausgabe gemacht wird. Dieser ganze Antrag sollte gestrichen werden. Es geht nicht an, daß man Ausnahmen für gewisse Zwecke macht. Später finden Sie Punkt 10, mit dem die Exekutive ermächtigt wird, im Falle von Mehreinnahmen diese für Kolonisationszweckc zu verwenden. Das hat die Kommission angcnor»v men, und das ist klar und nützlich, weil es sich dabei um Investitionen haüdelt. Dagegen enthält Punkte bloße Ausgaben. In diesem Punkt sind außer den 1000 Pfund für Kulturarbeit in der Galuth 1000 Pfund für das Kontrollamt ausgeworfen. Wenn das Kontrollamt beschlossen wird, dann ist in den betreffenden Satzungen eine Bestimmung vorhanden, nach welcher die Kosten dieses Amtes aus dem Budget der allgemeinen Verwaltung zu decken sind. Was den dritten Posten, 3000 Pfund für Ausgaben der Londoner Exekutive, betrifft, so will ich mitteilen, daß die Exekutive selbst einen größeren Budgetvorschlag eingebracht, die Kommission jedoch beschlossen hat, die Ausgabenseite zu reduzieren. Deshalb schlage ich vor, die Resolution 9 abzulehnen. SAMUEL ROSENHEK (Weltverb. Allg. Zion.y Polen — spricht hebräisch): Ich beantrage, statt der 1000 Pfund 3000 Pfund für die Kulturarbeit in der Diaspora zu bewilligen. , BERICHTERSTATTER I. FEUERRING: Ich bitte Sie, die Resolutionen der Budgetkommission in der Fassung, in der sie vorliegen, anzunehmen. Die Ausführungen des Herrn Landau sind nicht berechtigt. Es liegt vielleicht ein gewisser Sinn darin, wenn man einen Betrag von 5000 Pfund oder bis zu 5000 Pfund, der hier genannt wird, in die allgemeinen Einnahmen aufnimmt. Es gibt jedoch wichtige Gründe, das nicht zu tun. Das Argument, daß wir nicht beschließen können, weil keine Einnahmen vorhanden sind, ist auch nicht richtig. Es handelt sich ja nur um den relativ geringen Betrag von $000 Pfund. Der Betrag von 230.000 Pfund für die

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