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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 552

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 552 (sequence 557)
Language
German, English, Hebrew
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…/3476254-3476292--9598-3485749
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ß&2 /p. Kongreß-Sitzung: Bericht der Einwanderungskommission die Exekutive der Agency die Freiheit hat, sich der ihr übergebenen Zertifikate so zu bedienen, wie es die Lage und die Arbeit im Lande erfordert. c) Der XIX. Kongreß konstatiert, daß die Einwanderungssteuern der Palästinaregierung für die Einwanderer eine besondere Last sind, und beauftragt die Exekutive, mit der Regierung wegen der Aufhebung dieser Steuern in Verhandlungen zu treten. d) Der XIX, Kongreß konstatiert mit großem Bedauern die Tatsache, daß innerhalb der wachsenden Alijah heute die zionistischen Chaluzim aus Rußland infolge der unaufhörlichen Verfolgungen in Sowjetrußland und der dort bezüglich der Einwanderung nach Erez Israel bestehenden Beschränkungen fehlen. Der XIX. Kongreß beauftragt die Exekutive, ihre Bemühungen fortzusetzen, um die zionistische Alijah aus Rußland zu ermöglichen und zu verstärken. VORS. VIZEPRÄS. DR. MOSSINSON: Meines Erachtens braucht über diese Anträge nicht abgestimmt zu werden. Wir können sie einstimmig annehmen. Z. WAHRHAFTIG (Misr. Polen — spricht hebräisch): Namens der Fraktion des Misradii habe ich vor der Abstimmung die folgende Erklärung abzugeben (liest): „Namens der Fraktion des Misradii habe ich mitzuteilen, daß, nachdem alle unsere Abänderungsanträge in der Kommission kein« Beachtung gefunden haben, sondern von der Mehrheit abgelehnt worden sind und nachdem die Kommission trotz unserer jahrelangen Warnungen vor der starken Beeinträchtigung der Alijah unserer Mitglieder Beschlüsse gefaßt hat, die zu einer noch stärkeren Beeinträchtigung der Einwanderung orthodoxer Juden führen müssen, wir in unserer Teilnahme an der Diskussion und Abstimmung über die Anträge der Einwanderungskommission keinen Sinn zu sehen vermögen und uns daher an der Diskussion und Abstimmung nicht beteiligen werden.*' BERICHTERSTATTER E. DOBKIN: Ich möchte namens der Kommission hierzu mitteilen, daß die Vertreter des Misradii an allen Arbeiten der Kommission teilgenommen haben. Ihr Vertreter gehörte sogar zum Präsidium der Kommission bis zur Annahme der Anträge und hat keinerlei solche Erklärung abgegeben. VORS. VIZEPRÄS. DR. MOSSINSON: Meines Erachtens wäre die Gelegenheit zu der eben gehörten Erkläiung erst nach der Abstimmung über unsere Forderungen an die Regierung gewesen. Wir stimmen nunmehr über diese Anträge ab. Antrag i, Absatz a)—d) wird angenommen. VORS. VIZEPRÄS: DR. MOSSINSON: Wir gehen nun zu Antrag 2 über. Absatz a) dieses Antrages lautet (liest): 2. ALIJAH. a) Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Aufbaues, die Pionieranstrengungen erfordern, erklärt der XIX. Kongreß es für notwendig, das Chaluz- Elemcnt in der Alijah zu verstärken. Der Kongreß beschließt, daß 55 Prozent des Einwanderungskontingentes für die Alijah von Chaluzim verwendet werden sollen, die wenigstens ein Jahr in Hachscharah-Kibbuzim gewesen sind. \ Von den übrigen Zertifikaten für die anderen Kategorien arbeitender Einwanderer soll ein Drittel für Einwanderer aus den Handwerker-Irgunim bestimmt werden. Über diesen Antrag berät die Kommission noch. Wir stellen also die Abstimmung iiber ihn zurück und gehen zu Absatz b) und c) des Antrages 2 über,- Sie lauten (liest):

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