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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 550

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 550 (sequence 555)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9596-3485747
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550 jp. Kongreß-Sitzung: Beriebt der Einwanderungskommission mission war einstimmig der Ansicht, daß der Kongreß einen die Exekutive, die Palästinaämter und die Chaluzverbände für die Dauer von zwei Jahren bindenden Schlüssel festlegen müsse, damit sich nicht jedes halbe Jahr die peinlichen Auseinandersetzungen wiederholen. Diesem Prinzip stimmten alle zu, jedoch über die Art des Schlüssels konnte kein Einverständnis erzielt werden. Die Mehrheit der Kommission verlangt, daß der Schlüssel für die Verteilung der Zertifikate nach der Zahl der Mitglieder der Hachscharah-Kibbuzim festgelegt werde. Die Minderheit schlägt vor, die Chaluzzertifikate entsprechend der Zusammensetzung des Kongresses zu verteilen, jedoch nur dann, wenn es zu keinem Einverständnis zwischen den Organisationen und den Chaluzverbänden kommen sollte. Der Kongreß wird darüber zu entscheiden haben, welche Form er vorzieht. Audi zwei andere Anträge wollen eine Gesundung der Alijah bezwecken. Der eine verlangt die Kenntnis der hebräischen Sprache von allen Zertifikateinwanderern. Der zweite Antrag erkennt das Vorrecht auf die Erlangung von Zertifikaten für solche Zionisten an, die bei den Aktionen der nationalen Fonds tätig waren. In der Kommission und in der Generaldebatte wurden Klagen laut über die Zustände in.der Hachscharah. Die Kommission glaubt, daß eine Einschränkung der Hachsdiarah die Zustände nicht bessern wird. 130.000 junge Leute befinden sich heute in den versdiiedenen Chaluzorganisationen, davon 31.000 in den Hachscharah-Kibbuzim. Das ist das Menschenmaterial, mit dem wir Erez Israel in den nächsten Jahren zu bauen haben werden. Wenn die Hadischarah Mängel aufweist und diese abgestellt werden müssen, so ist das Pflicht aller Juden und in erster Linie der Zionistischen Organisation. Die Hachsdiarah-Bewegung hat im Laufe der Jahre ihre zionistisdie Pflicht erfüllt, ohne jegliche Hilfe der zionistischen Instanzen, ohne Budget und Subvention. Es ist Ehrenpflicht des Kongresses, die Verpflichtung der Öffentlichkeit festzustellen, das Hadischarahwerk geistig und materiell zu unterstützen. Wir haben in der Kommission noch einen Mangel behandelt. Es handelt sich um die Einheitlichkeit der Chaluzbewegung, die für ihre weitere Entwicklung Voraussetzung ist. Es wird Ihnen ein Antrag auf Initiative des „Hedialuz" und des „Hechaluz Haklal Zioni" vorgelegt werden, der den Zusammenschluß der Chaluzbewegung verlangt, über deren Einheit die zionistisdie Exekutive wie die Chaluzbewegung zu wachen haben. Wir begnügten uns nicht mit der Festsetzung des schönen Ziels, sondern sind der Meinung, daß schon heute eine Koordination auf gewissen Gebieten möglich ist, natürlich unter Wahrung der erzieherischen und kulturellen Selbständigkeit der verschiedenen Strömungen. Eine Reihe detaillierter, vielleicht sogar etwas zu detaillierter Vorschläge legen wir Ihnen über die Frage der Handwerkerverbände vor, eine neue Erscheinung in unserer Bewegung, auf die wir die Aufmerksamkeit der zionistischen Bewegung und ihrer Organe lenken wollen. In einer Frage werden wir Ihnen keine Anträge vorlegen, sondern überlassen es dem Kongreß, von dieser Frage Kenntnis zu nehmen. Das ist die Frage der Verträge über die Zuerteilung von Zertifikaten an Verbände, die nicht der Zionistischen Organisarion angehören, wie Agudas Jisroel, Pflanzer-

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