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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 537

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 537 (sequence 542)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9583-3485734
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Feinstein 537 Schiff „Tel-Aviv" ein wirklich jüdisches Unternehmen ist, nicht nur weil ihre Besitzer Juden sind, sondern weil sie Juden beschäftigen. Die Versuche, die mit kleinen jüdischen Transportschiffen gemacht wurden, schlugen fehl. So zum Beispiel steht die Gesellschaft „Atid" mit ihren drei kleinen Schiffen, die die benachbarten Seeküsten befahren, vor unüberwindlichen Schwierigkeiten. Die ägyptische Regierung hat nämlich Schiffen mit einer Tonnage von weniger als iooo Tonnen die Einfahrt in ihre Häfen verboten. Und diesen Schiffen fehlt gerade etwas zu iooo Tonnen. Es ist interessant zu beobachten, in welchem Maße die Regierungen ihre Schifffahrtsgesellschaften schützen, interessant besonders für uns, damit wir wissen, welches das moralische und politische Minimum an Unterstützung ist, das wir den Pionieren der jüdischen Schiffahrt in Erez Israel zukommen lassen müssen. Die holländische Regierung gibt für diesen Zweck 8,5 Millionen Gulden aus, die belgische Regierung 35 Millionen Francs, die Vereinigten Staaten 30 Millionen Dollars, Japan 16 Millionen Jens, Italien 127 Millionen Lire, Frankreich 50 Millionen Francs. Auch die Fischerei kann Hunderten und Tausenden Familien Lebensunterhalt geben. Angesichts dieser Situation und dem Urteile von Sachverständigen konnte die Kommission nicht umhin, ihrer Beurteilung der Pionierleistungen auf diesem Gebiete Ausdruck zu geben und die zionistische Bewegung und die Exekutive zu beauftragen, praktische Maßnahmen zu ergreifen, um all diese Anfänge zu unterstützen. (Beifall.) Ich verlese nunmehr die Anträge selbst und bemerke, daß Antrag 3 nur eine interne Weisung an die Exekutive darstellt (liest): 1. Der XIX. Zionistenkongreß hebt die große zionistische Bedeutung des Eindringens des jüdischen Arbeiters in die Arbeit zur See und der Festigung der Positionen der jüdischen Arbeit in den Hafenarbeiten hervor; er erkennt die Bedeutung der Arbeit auf dem Gebiete der jüdischen Seeschiffahrt und im Transportwesen an und entbietet den Pionieren der Tätigkeit auf dem Meere seinen Gruß. 2. Der Zionistenkongreß beauftragt die Exekutive, dafür zu sorgen, daß ihrerseits und seitens anderer jüdisch-palästinensischer und zionistischer Institutionen alle Unterstützung gewährleistet wird, die für die jüdischen Schifffahrtsunternehmungen, für ihre Entwicklung und ihren Ausbau notwendig sind. Der zionistische Kongreß beauftragt die Exekutive, zu diesem Zwecke eine besondere Abteilung für Arbeiten zur See zu errichten. Sie soll die für die Stärkung und Ausdehnung der jüdischen See-Unternehmungen erforderlichen Arbeiten, insbesondere die Ausbildungstätigkeit für solche Arbeit in Palästina und der Diaspora zentralisieren. 3. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, sofort mit allen entsprechenden Faktoren, wie Palästinaregierung, Schiffahrtsgesellschaften und anderen in Verhandlungen zu treten, um den jüdischen Schiffahrtsunternehmungen ihre normale Existenz und die Möglichkeit einer den Bedürfnissen des Zionismus und dem Aufbau des Landes entsprechenden Entwicklung zusichern, indem geordnete Verhältnisse mit jenen Faktoren geschaffen werden, die im Seetransport mit Palästina arbeiten. 4. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, die Ausbildung von Chaluzim und Jugend für Arbeit zur See, für Fischerei- und Hafenarbeiten in Palästina mit der Hilfe des Hebräischen Technikums und in der Galuth sowie die An- Siedlung dieser Arbeiter in der Nähe der Küste zu ermöglichen. Die Anträge werden angenommen.

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