Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 535 (sequence 540)
- Language
- German, English, Hebrew
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1 ' 1 Feinstein, K. Schwarz, Mossinson 535 9. Die Exekutive wird beauftragt, für die Anleitung der neuen Einwanderer beiderlei Geschlechtes bei der Landarbeit in den Kolonien mit Hilfe erfahrener Arbeiter- und Hadischarah-Institutionen besondere Summen zu budgetiercn. 10. Die Exekutive wird beauftragt, für die Gewährung kleiner Darlehen an Einwanderer mit Kindern zum Zwecke der ersten Einrichtung eine bestimmte Summe festzusetzen, um diesen Einwanderern das Unterkommen in der Lohnarbeit in den Kolonien zu erleichtern. Anträge 8—10 werden unverändert angenommen. BERICHTERSTATTER S. FEINSTEIN: Wir kommen zu Antrag 11 11. Der XIX. Kongreß sieht mit großer Besorgnis die ständige Verringerung der jüdischen Arbeiter bei Regierungsarbeiten und in öffentlichen Diensten (öffentliche Arbeiten, Bau, Post, Bahn usw.) und fordert von der Regierung, sie möge aufhören, die Rechte des Jischuw zu verkürzen und sie möge Bedingungen schaffen, die es dem jüdischen Arbeiter ermöglichen, bei diesen Arbeiten den ihm gebührenden Platz entsprechend unseren Rechten und unserem Anteil an den Staatseinkünften einzunehmen. Der XIX. Kongreß begrüßt die Tätigkeit der Politischen Abteilung, die in der letzten Zeit die Beschäftigung einer Anzahl jüdischer Arbeiter bei öffentlichen Arbeiten durchgesetzt hat, welche den Unternehmungen der Histadruth Haowdim übertragen wurden, und verpflichtet die Exekutive, ihre Tätigkeit für die Erweiterung der jüdischen Arbeit bei Regierungsdepartements fortzusetzen. Gleichzeitig betont der Kongreß die Notwendigkeit einer systematischen Tätigkeit zwecks Erleichterung der Lebensbedingungen des jüdischen Arbeiters und seiner Verankerung in der Staatswirtschaft, einer Hilfeleistung von seiten der Exekutive bei der Ansiedlung, der Erziehung, beim Fachunterricht usw. DR. K. SCHWARZ (Arb., Ostgalizien — spricht hebräisch): Antrag 11 muß noch die politische Kommission passieren. VORS. VIZEPRÄS. DR. MOSSINSON: Wir pflegen in solchen Fällen den Antrag im Plenum anzunehmen und ihn dann mit allen Anträgen dem Hesolutionsausschuß zur Koordinierung mit den Anträgen der anderen Kommissionen zu übergeben. Antrag 11 wird angenommen. BERICHTERSTATTER S. FEINSTEIN: Wir kommen zu den Anträgen 12—14 (liest): 11. Der Kongreß betont die Notwendigkeit der Errichtung öffentlicher Komitees, die aus allen Teilen des Jischuw in Städten und Kolonien zusammengesetzt sind "und in Verbindung mit der Exekutive der Jewish Agency durch öffentlichen und wirtschaftlichen Einfluß für die Wahrung des Prinzips der jüdischen Arbeit zu wirken haben. 13. Der XIX. Kongreß anerkennt die Notwendigkeit, die zionistische Bewegung und das ganze jüdische Volk mit dem Gedanken der jüdischen Arbeit zu durchdringen, und stellt bei der Exekutive den Antrag, eine besondere methodische Aufklärung über das Problem der jüdischen Arbeit in Erez Israel und in der ganzen Galuth durchzuführen. 14. Der XIX. Kongreß betont die Notwendigkeit, Landwirten, die auf dem Prinzip der jüdischen Arbeit stehen, durch Gewährung billiger Darlehen, durch Errichtung kooperativer Institutionen zwecks Verkauf der Produkte us w. Beihilfe zu leisten und verpflichtet die Exekutive, sich mit der Verwirklichung dieser Aufgaben zu befassen. Die Anträge 12—14 werden unverändert angenommen. BERICHTERSTATTER S. FEINSTEIN: Nunmehr kommen wir zu 2 Anträgen, die nur interne Weisungen darstellen. Sie lauten (liest): (liest): M