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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 443

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 443 (sequence 446)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9487-3485638
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Shertok 443 Mitgliedern gegenüber verantwortlich fühlt, weil diese Mitglieder heute arbeiten, sondern die sich verantwortlich fühlt für die Zukunft ihrer Mitglieder und der ganzen Arbeiterschaft im Lande, eine Organisation, die ganz Erez Israel mit seiner Zukunft und der Zukunft seiner im Aufbau begriffenen Wirtschaft umfaßt, die weiß, daß schwere Tage kommen können, in denen bei den Regierungsarbeiten jeder Tag notwendig sein kann, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Noch einmal: Welche Organisation kann das durchführen? Eine solche, in der eine gewaltige Konzentration organisatorischer und technischer Arbeitskräfte, materieller Möglichkeiten gegeben ist, auch der Möglichkeit, einen moralischen Druck auf ihre Mitglieder auszuüben und Disziplin zu fordern. Ein solcher Geist, eine solche Aktionsfähigkeit, eine solche Verantwortung kann bei einem System zerrissener und gespaltener Verbände nicht entstehen. Heute ist die Histadruth nicht die einzige Organisation. Aber sie ist eine große, umfassende Organisation, und darum hat sie diese Kraft. Von ihrer Kraft ziehen andere Verbände Nutzen, die im allgemeinen Rahmen keinen Platz finden können. Wäre jedoch die Entwicklung von allem Anfang an den Weg gegangen, auf den man uns jetzt führen will, daß nämlich jeder kleine Intcressenkreis abseits steht, dann wäre infolge dieser Spaltung und Zersplitterung eine zionistische Sache von entscheidender Bedeutung verloren gegangen. Wie kann man unseren Kampf um die Alijab darstellen — nicht nur den Kampf um die Verwurzelung der Alijah, sondern den Kampf um die Alijah selbst — ohne den Bestand einer breiten und geeinten Arbeiterorganisation? Ich weiß nicht, wer von Ihnen darauf geachtet hat, daß aus diesen Reihen (Redner wendet steh nach links) ein Kongreßdelegierter drei bis vier Tage nach Eröffnung des Kongresses nach Erez Israel abgereist ist. Er ist dorthin zurückgekehrt, weil er wußte, daß wir in wenigen Wochen wieder im Kampf tun den Sehedide stehen werden. Das verlangt Vorbereitung, Anstrengungen, planmäßige Tätigkeit, Sammlung des Materials. Niemand. hat ihm befohlen zu fahren, er selbst hielt es für seine Pflicht. Durch solche Mittel erlangen wir die Zertifikate und diese Zertifikate werden unter alle Chaluzgruppen verteilt. Sie werden auch Nichtchaluzim, werden auch nichtorganisierten Juden gegeben; alle sollen uns willkommen sein! Doch sollten wir alle wissen, daß es bestimmte Hebel, Instrumente gibt, welche in Bewegung gesetzt werden müssen, um die Zertifikate zu bekommen. Gewiß gibt es die Zionistische Exekutive, doch sie allein kann das alles nicht in Bewegung setzen. Es gibt eine große, vereinigte Arbeiterorganisation; diese beherrscht die Arbeit, sie weiß, was im Volke vorgeht, sie versteht es, Möglichkeiten zu entdecken, Anstrengungen zu konzentrieren, sie beherrscht Informationsquellen, die aus der Kenntnis der Wirtschaft des Landes kommen, die daher rühren» daß Mitglieder dieser Organisation überall vorhanden sind. Sie kennt die Lage der Industrie, die Lage der Landwirtschaft, sie weiß, was sie selbst tun kann und welches die anderen Faktoren sind; sie fordert die Arbeit und sorgt für ihre Beschleunigung. All das ist für sie eine

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