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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 379

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 379 (sequence 382)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Grossmann, Goldmann, Rcmez 379 Transfer befassen soll. (Lebhafte Zwischenrufe der Delegierten den Judenstaatspartei: Nicht richtig! Es liegt kein Uebereinkommen vor!) Jch stütze mich auf die Erklärung des Vorsitzenden, die wir alle soeben gehört haben, und verstehe daher den Zwischenruf nicht. MEIR GROSSMANN (dazwischenrufend): Im A.C. wurde ein solches Uebereinkommen nicht getroffen. VORS. VIZEPRÄS. DR. GOLDMANN: Ich werde die Sache sofort aufklären. DAVID REMEZ (forlfahrend): Herr Großmann glaubt sagen zu müssen, daß es sich nicht um den Transfer handelt, sondern um eine Angelegenheit der Bank. Damit soll man uns nicht kommen! Es gibt keine anderen Vorschriften für den Bau der Bank, als für den Bau des Hauses irgend eines Juden. (Unruhe rechts, Rufe: Mit unserem Geld!) Es liegt, neben der Frage des Transfer, kein besonderer Anlaß vor, daß sich der Kongreß mit dieser Frage beschäftigt. (Zwischenruf: Es handelt sich um ein nationales Institut!) Erst wenn die Transferkommission beschließt, daß sich nationale Institutionen, im Gegensatz zu privaten, nicht des Transfers bedienen dürfen, werden wir darüber zu sprechen haben. Von einer Fabrik, die erst gebaut wird, kann man ferner noch keinen Zement beziehen, und die Fabrik „Neseher" konnte in den letzten beiden Jahren der verstärkten Bautätigkeit den Bedarf an Zement nicht decken, sodaß wir Zement aus aller Herren Länder einführen müssen. (Lebl/afte Unridje rechts. Zwischenruf Großmann: Es gibt auch englischen und polnischen Zement!) Sie werden mir durch keinen Störungsversuch 1 .»weisen können, daß es der Würde des Kongresses dient, diese Frage im Plenum zu behandeln. Ich bezeuge hier vor den palästinensischen Industriellen und den Delegierten aus Palästina, wenn es in Erez Israel eine Institution gab, die selbst in dieser Zeit darauf hielt, von der Zementfabrik Nescher Zement zu kaufen, so war es die Histadruth Haowdim. VORS. VIZEPRÄS. DR. GOLDMANN (den Redner unterbrechend): Ich muß Sie unterbrechen. Es geht nicht an, daß Sie auf die Sache selbst eingehen. Dann hätten wir ja bald den Antrag Großmann annehmen können. Sie können nur formell begründen, warum Sie geg^n die Behandlung der Frage sind. DAVID REMEZ (fortfahrend): Ich halte diese Erklärung des Vorsitzenden für unberechtigt. VORS. VIZEPRÄS. DR. GOLDMANN (den Redner unterbrechend): So lange ich den Vorsitz führe, habe ich ein Recht, dem Redner das zu sagen. Sie können sich an den Kongreß mit einer Beschwerde wenden, aber weder Sie noch irgend ein Redner darf solche Bemerkungen zu Erklärungen des Präsidiums machen. DAVID REMEZ (fortfahrend): Herr Großmann sagte hier, daß es sich nicht um den Transfer handle, sondern um eine spezielle Frage. Das stimmt nicht. Es geht hier nicht um Tozereth Haarez, nicht um

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