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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 341

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 341 (sequence 344)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9385-3485536
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Goldmann, Sum 341 funden? Warum sind wir in der Galuth Zeugen des Schwindens des Idealismus, warum im Lande Zeugen der Tatsache, daß diese Fragen keine Lösung fanden? Sicher werden die verschiedenen Seiten einander beschuldigen, aber das ist nicht die Quelle des Uebels. Sie liegt darin, daß wir weder in der Zionistischen Organisation in der Diaspora, noch im Jischuw in Erez das primäre nationale Prinzip als Grundlage unseres Lebens aufzustellen verstanden haben. In unserem Leben sowohl in der Organisation, als auch im Jischuw, gelangen immer mehr Parteielemente zur Herrschaft. Statt daß das nationale Element an der Spitze der zionistischen Arbeit aller Parteien stünde, wird das zweite Element und nicht jenes primäre immer stärker. Ich will eine Frage berühren, die bereits hier behandelt wurde. Man spricht über die Einheit der Arbeiter gemeimebajt im Lande. Ja, wir brauchen sowohl vom Standpunkt der Arbeiter als auch vom Standpunkt des zionistischen Interesses im Lande die Entstehung eines organisatorischen Rahmens für alle Arbeiter im Lande. Aber dieser Rahmen wird erst dann entstehen, wenn die objektiven Verhältnisse allen Strömungen der Arbeiterschaft die Möglichkeit geben, in ein .-in Rahmen zu leben und sich in ihm zu Mause zu fühlen. Wenn man in einem allen gemeinsamen Rahmen Toleranz und Duldung übt und zum Beispiel dem Noar Zioni gestattet, sich an der Aktion für die österreichischen Arbeiter und un der Maifeier nicht zu betcili^n, dann aber beides als Aktion innerhalb des gemeinsamen Rahmens pro klamiert — haltet Ihr das für die Toleranzgrundlagen einer organisatorischen Einheit, die wir doch aus vielen Gründen so dringend' brauchen? Ganz und gar nicht! Wenn wir das für uns alle notwendige Prinzip verwirklichen wollen, müssen wir die allen gemeinsame Basis finden. Wenn wir von Einheit sprechen, dürfen wir uns nicht mit leeren Redensarten begnügen. Wir müssen die objektive Möglichkeit schaffen, diesen gemeinsamen Rahmen für alle Arbeiter in Erez Israel zu finden. Wo ist dieser Rahmen, was ist die Basis dafür, wenn nicht die nationale? Nur auf dieser Grundlage sieht die Jugend der Allgemeinen Zionisten die Möglichkeit, in Erez Israel sowohl wie in der Golah gemeinsame Arbeit zu leisten. Dies ist nur zu erreichen, wenn das nationale Prinzip in unserem ganzen Leben zur Herrschaft gelangt, das primäre, entscheidende Prinzip, das über allen Parteiinteressen, über den politischen Interessen dieser oder jener Gruppe steht. Der Noar Zioni in Erez Israel spricht ebenfalls von seiner Rolle als Vortrupp der jüdischen Arbeiterschaft. Aber wann kann der Arbeiter Vortrupp der ganzen Nation sein? Etwa wenn er Parolen proklamiert, die nicht der ganzen Zionistischen Organisation gemeinsam sind? Sicherlich nicht! Wenn der jüdische Arbeiter in Erez Israel Vortrupp der ganzen zionistischen Bewegung sein soll, darf er einzig und allein solche Parolen proklamieren, die der ganzen zionistischen Bewegung gemeinsam sind. Auf der Basis dieser Parolen kämpft die Allgemein-zionistische Jugend, kämpfen die Kibbuzim der Allgemeinen Zionisten im Lande. Wenn wir mit der Majorität der Arbeiter in Erez Israel Differenzen haben, so ist es nicht auf dem Gebiete der Arbeits^-

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