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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 337

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 337 (sequence 340)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9381-3485532
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'Avissar. IPeiztnann 337 2. den sefardischen und orientalischen Juden in Palästina und im Auslande die Vorbereitung für die Einwanderung zuteil werden zu lassen. Heute ist die Histadruth die einzige, die sich um orientalische Arbeiter und ihre Organisation kümmert; ihre Kräfte und Mittel reichen jedoch nicht aus, und es muß daher für sie eine besondere Vorbereitung geschaffen werden; 3. den orientalischen Juden Kultur und Erziehung für Erwachsene und Kinder zuteil werden zu lassen. Die meisten Einwanderer aus den zurückgebliebenen orientalischen Ländern kennen die hebräische* Sprache nicht. Manche sind bedauerlicherweise Analphabeten, sodaft wir die Pflicht haben, ihnen die ersten Kenntnisse zu vermitteln; 4. Arbeit und Ansiedlung. Die meisten Einwanderer aus dem Orient sind Menschen der Arbeit, viele Bauern und Gärtner. Im Budget für Arbeit und Ansiedlung soll ausdrücklich ein Prozentsatz für die Einwanderung und Ansiedlung dieses Menschenmaterials bestimmt werden. Dann werden in Zukunft die Klagen über Zurücksetzung verstummen; 5. der Zionistenkongreß soll sich mit einem lauten Appell an alle islamitischen Völker, die sich stets durch Toleranz und Menschenliebe ausgezeichnet haben, wenden, daß sie sich den Juden gegenüber menschlich benehmen. Die Wiederauferstehung des Orients hängt von der Renaissance des jüdischen Volkes in seinem Lande ab. Wie die islamitischen und arabischen Völker nach nationaler Wiederauferstehung streben, so strebt auch das jüdische Volk nach seiner Selbständigkeit. Staaten aber, die ihre Selbständigkeit auf Verfolgungen und Rechtsbeschränkungen gründen, werden keinen Bestand haben; n. so lange die islamitischen Völker unsere Bestrebungen und Ziele nicht begreifen, müssen wir vom Völkerbunde eine Kontrolle über sie und den ständigen Schutz der orientalischen Juden fordern, damit sie nicht chauvinistischen Bewegungen zum Opfer fallen; 7. die Jewish Agency wird ersucht, nach Asien und Afrika eine Delegation zu entsenden, um die dorthin versprengten Teile des jüdischen Volkes zu besuchen, sich überall mit den Behörden in Verbindung zu setzen und so die Lage der Juden zu verbessern und geregelte Beziehungen zwischen ihnen und den Arabern herzustellen (Beifall). VORS. PRÄS. DR. WEIZMANN: Wir haben die Absicht, die Generaldebatte heute zu schließen. Eine weitere Fortsetzung der Debatte am morgigen Tage würde die Arbeit des Kongresses sehr stören. Das Präsidium wird sich daher mit dieser Frage heute befassen. Ich hoffe, daß die Vertreter der Fraktionen dem Präsidium helfen werden, dieses Ziel zu erreichen. Ich schließe die Sitzung. Schluß der Sitzung: 13 Uhr 15 Min. nachmittags. 22

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