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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 268

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 268 (sequence 271)
Language
German, English, Hebrew
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268 9. Kongreß-Sitzung: Generaldebatte Hierüber heißt es in dem letzten Bericht der Palästina-Regierung an die Permanente Mandatskommission des Völkerbundes (liest): Einen schlagenden Beweis für das Vertrauen, welches die augenblickliche Wirtschaftslage Palästinas und die Aussichten für die finanzielle Stabilität des Landes maßgebenden Kreisen einflößen, bildet der Erfolg, der bei der Emission neuer Geschäftsanteile palästinensischer Gesellschaften und der Gewährung von Krediten an Körperschaften erzielt wurde. Hierher gehört eine Anleihe von £P 350.000 an die Stadtverwaltung von Tel Aviv seitens der Versicherungsgesellschaft „Prudential", über die noch verhandelt wird, ferner eine Anleihe von Lloyds Bank an die Jcwish Agency in Höhe von £P 500.000 sowie die Ausgabe von £P GOO.000 neuen Aktien der Palestine Electric Company und von £P 350.C00 neuen Aktien der Palestine Potash Limited. Die genannten Anleihen sind langfristig, was auf ein Gefühl sicheren Vertrauens zu der finanziellen Zukunft Palästinas hinweist, und wurden zu ungewöhnlich niedrigem Zinsfuße begeben; hierin spiegelt sich die hohe Bewertung des Kredites des Landes wieder. Jeder, der sich der zionistischen Bewegung angeschlossen hat, darf mit Stolz das bisher Erreichte betrachten und soll ermutigt werden, seine Bemühungen fortzusetzen. Palästina ist eine ausreichende Antwort auf die unerhörten Verleumdungen, die von unsern Feinden ausgestreut werden. Unsere Pflicht, Pflicht der zionistischen Bewegung ist es, die Wahrheit über die Juden der ganzen Welt zu verbreiten. Das Oberhaupt des Deutschen Reiches erklärt in seinem bekannten Buche, Propaganda sei nicht dazu da, das Für und Wider einer Sache zu beleuchten, sondern einzig und allein dazu, den eigenen Standpunkt in die Köpfe einzuhämmern. Wir aber haben in unserer Hand eine Waffe, die praktischen Erfolge in Palästina, welche echt sind und für die Zwecke unseres Volkes ausgenützt werden können. Das Palästina-Komitee im britischen Parlament, dessen Mitglied zu sein ich die Ehre habe, ist recht aktiv. An seiner Spitze stand ein Mann, der heute einen der wichtigsten Posten einnimmt, die das britische Reich zu vergeben hat, der Generalgouverneur von Kanada. Die anderen Mitglieder der Leitung sind Colonel Wedgwood, Lord Hartington und ich selbst. Die Versammlungen des Komitees zählen zu den am meisten besuchten von allen, die im Rahmen des Parlaments stattfinden. Als unser verehrter Führer Dr. Weizmann, Herr Sokolow und Professor Brodetsky bei verschiedenen Anlässen Vorträge im Komitee hielten, fanden sie eine zahlreiche Zuhörerschaft. Als ich vor einiger Zeit mit einigen Kollegen vom Parlament Palästina besuchte, bestand die Delegation aus Mitgliedern der drei Parteien, die alle, von dem, was sie sahen, begeistert waren. Ünsere zionistische Bewegung sollte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit für einen gemeinsamen Zweck verstehen.' Die großen gemeinsamen Aufgaben sollten unter Ausschaltung des Parteigeistes in Angriff genommen werden. Die Parteieinstellung sollte erst dann wieder zu ihrem Rechte kommen, wenn es sich um spezielle Probleme handelt, bei denen Meinungsdifferenzen entstehen können. (Lebhafter Beifall). DR. CHAIM BOGRATSCHOW (Weltverb. Allg. Zion., Erez Israel — spricht hebräisch): Ich bin Mitglied der „alten", nicht der „neuen44

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