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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 265

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 265 (sequence 268)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Cha san 265 Alijah, die planmäßige und organisierte Alijah auf, verwandelt Erez Israel ausschließlich in eine Zufluchtsstätte für die Massen verfolgter Juden, aber hört auf mit dem planmäßigen Bau eines nationalen Heims (Zwischenruf MEIR GROSSMANNS: Das haben wir nicht gesagt). Das ist der Sinn Ihrer Worte, Herr Großmann, darauf und auf nichts anderes habt Ihr es abgesehen, und dazu würden wir kommen, wenn Buer Plan verwirklicht würde. 3. Eine organisierte Arbeiterbewegung, die frei ist in ihrem Kampfe. Ja, es gibt einen Klassenkampf in Erez Israel, er besteht, nichts kann ihn beseitigen, und er ist notwendig für das zionistische Werk, nicht nur vom sozialistischen Standpunkte, sondern vom Standpunkt des zionistischen Werkes. Es wird Ihnen nicht gelingen, ein Erez Israel mit weißen jüdischen Sklaven zu bauen! Erez Israel wird nur durch den freien Arbeiter gebaut werden. Ihr werdet uns nicht einen Staat der Knechtschaft inmitten der Freiheit bauen. Ihr braucht uns nicht zu lehren, wie dieser Kampf zu führen ist, Ihr braucht uns nicht zu lehren, daß man für das nationale Werk sorgen muß; mit unseren Händen werden wir dieses Werk bauen. Wir Arbeiter tragen die Last dieses Werkes, aber auf unsere Freiheit, auf die Freiheit unseres} Kampfes, auf die elementaren Rechte des freien jüdischen Menschen in Erez Israel, auf unser sozialistisches Ideal werden wir niemals verzichten. Wie könnte man sich eine Massen-Alijah nach Erez Israel vorstellen, wenn nicht der organisierte Arbeiter diesen Massen einen menschlichen Lebensstandard sicherte? Wären wir nicht organisiert, so hättet Ihr uns auf den Standard des arabischen Fellachen hinuntergedrückt. Man versteht ja heute in der GaJuth bereits, Arbeiter, die kein Standesbewußtsein haben, zu mobilisieren, Arbeiter, die Ihr an Stelle des arabischen Sklaven setzen zu icönnen glaubt. Dann, meint Ihr, wird alles gut und schön sein: Ihr werdet einenbilligen jüdischen Arbeiter haben, der nicht organisiert ist. Aber so werdet Ihr das Land nicht aufbauen. So wird es Euch nicht gelingen, es zu einer Arbeitsstätte für jüdische Massen zu machen. Der einzige Weg zur Errichtung des Werkes des Zionismus ist die Konzentration freier jüdischer Arbeiter in Palästina. Ich glaube, daß unter uns der Flügel nicht groß ist, für den der Sozialismus wie etwa für Herrn Dr. Schwarzbart ein Schreckgespenst ist, Expropriation, Marxismus bedeutet, die zwei Begriffe, mit denen man alle schrecken will. Ich weiß, daß gerade heute in großen Teilen des Zionismus in Amerika und an anderen Orten das Verständnis für die Notwendigkeit der Freiheit des Arbeiters in seinem Kampfe, der Freiheit seiner Organisierung, im Wachsen begriffen ist, weil das die Bürgschaft für das Gelingen des Werkes des Zionismus, das Hauptfundament ist, auf dem die Front eines fortschrittlichen Zionismus zu errichten ist. 4. Der Kampf gegen den Revisionismus. Rubaschoff hat schon gesagt, der Revisionismus befindet sich auch unter uns. In der Hauptsache freilich steht er außerhalb unseres Lagers. Dadurch, daß er uns verlassen hat, hat die Gefahr jedoch nicht aufgehört. Wir haben den

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