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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 238

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 238 (sequence 241)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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238 7. Kongreß-Sitzung: Generaldebatte Beifall links.) Wenn Sie, Herr Großmann, und Ihre Gesinnungsgenossen, sich nicht so aufgeregt hätten, wüßte ich wenigstens, was Sie eigentlich meinen. In dem Lärm, den Sie hier erhoben, habe ich den letzten Satz des Iferrn Sereni überhört, und ich ersuche Sie, Herr Sereni, diesen Satz für das Präsidium zu wiederholen! (BARUCH WEINSTEIN, in großer Erregung: Gut. Soll er den Satz für das Präsidium wiederholen, wir werden dann den richtigen Inhalt seiner Andeutung verstehen!) Euere Erregung wird Euch nichts nützen, wenn ich nicht Herrn Sereni genau seinen Satz wiederholen hören werde. Nur dann kann ich dazu Stellung nehmen, keinesfalls kann ich zu Eurem Geschrei Stellung nehmen! ENZIO H. SERENI: Ich wiederhole meine Worte: Wenn ich höre, daß man mit solchen Deklarationen gegen den Transfer, der zugunsten der nationalen Institutionen und des NIR, einer halb-nationalen Institution durchgeführt wird, auftritt, dann frage ich mich, ob es nicht eine andere Ursache gibt, die die Herren in solchen Zorn über den Transfer versetzt. VORS. VIZEPRÄS. DR. N. GOLDMANN: Der Satz, den Herr Sereni jetzt sagte, ist als offiziell anzuerkennen. MEIR GROSSMANN (zu Sereni gewandt):, Sie haben nicht den Mut, das zu wiederholen, was Sie früher gesagt haben. Das ist die Frucht des Transfers. Wir kennen Euch! VORS. VIZEPRÄS. DR. N. GOLDMANN: Meine Herren von der Judenstaatspartei! Das Präsidium des Kongresses wird keinesfalls zulassen, daß Sie sich zu den 60 Minuten Redezeit, die Ihnen zur Verfügung gestellt wurden, weitere 60 Minuten für Zwischenrufe dazunehmen. (Zwischenruf ISRAEL BEN-SHEM zu Sereni: Feigling, Feigling, Feigling!) VORS. VIZEPRÄS. DR. N. GOLDMANN: Ich erteile Ihnen eine Rüge für diesen Ausdruck. Wenn Sie in dieser Art fortfahren, wird sich das Präsidium veranlaßt sehen, andere Mittel anzuwenden. Wenn dieser Delegierte (auf Ben Schern weisend) auch weiterhin stören wird, werden wir gezwungen sein, ihn aus dem Saale zu entfernen. (Ruf3 von den Sitzen der Judenstaatspartei: Wir sind hier Delegierte, keine Gäste!) ENZIO H. SERENI (in seiner Rede fortfahrend): Was die zweite Angelegenheit, über die Herr Großmann gesprochen hat, die kolonisatorische Tätigkeit zugunsten der deutschen Juden in Palästina, angeht, so wäre es sehr angebracht, daß alle Delegierten dieses Kongresses vorher das gesamte Material, das ihnen vorgelegt wurde, gründlich durchstudierten; dann hätte Herr Großmann vielleicht gewußt, daß die Tätigkeit der Abteilung für deutsche Juden bei der Jewish Agency viel größer und verzweigter war, als er annimmt. (Zwischenruf MEIR GROSSMANN: Ich habe Herrn Weizmann und nicht Sic gefragt!) Wenn Sie den Bericht gelesen hätten, so hätten Sie

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