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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 213

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 213 (sequence 216)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Cohen, Weizmawi, Sprinzak 213 viele schwere Aufgaben vor sich, aber das hartnäckige Festhalten an dem Ziele, das Sie immer charakterisiert hat, und die seltene Organisationskraft, die Sie besitzen, werden Sie, wie ich hoffe, endlich in die Lage setzen, alle Schwierigkeiten zu überwinden. Die merkwürdigen Entwicklungen, die in Palästina schon stattgefunden haben, eröffnen uns große Verheißungen für die Zukunft, die weit darüber hinausgehen, was möglich schien. Ich hoffe mit allem Ernst', daß die jüdische Gemeinschaft schnell die Mittel finden wird, um allen ihren Angehörigen ein friedliches Leben gewähren zu können." Ein Begrüßungsschreiben von Lord Melchett lautet: „Mein lieber Sokolow! Besten Dank für Ihren Brief vom 30. VII. — ich habe ihn erst jetzt erhalten, da ich abwesend war — in dem Sie mich zur Eröffnung des Zionistenkongresses eingeladen haben. Ich schätze diese Einladung sehr hoch, aber leider werde ich nicht in der Lage sein, sie anzunehmen, da es mir unmöglich sein wird, jetzt abzukommen. Gleichzeitig wird es mich sehr freuen, wenn Sie dem Kongreß meine besten Wünsche, sowie meine vollste Sympathie mit all seiner Arbeit und seinen Bestrebungen übermitteln. Ihr aufrichtiger Melchett." . Von Sir Norman Angel ist folgendes Schreiben eingetroffen: „Mein lieber Herr Dr. Sokolow! Ich wünschte sehr, daß es mir möglich wäre, am 20. August in Luzern zu sein, aber ich habe Engagements hier in England, die mich während des Monates August zu Hause halten werden, abgesehen von der Tatsache, daß der Arzt mir lange Reisen jetzt verbietet. Es ist kaum notwendig, zu betonen, daß Sie meine tiefsten Wünsche für den Erfolg des XIX. Zionistenkongresses haben. Die meisten beunruhigenden Ereignisse der }otzt*m Zeit, die wachsende Tollheit der Welt zeugen umsomehr von der Notwendigkeit des Zionismus. Mit freundschaftlichem Gruß Norman Angel." Emil Vandervelde sandte folgendes Schreiben: „Lieber Herr Vorsitzender und Freund! Ich war besonders erfreut über die Einladung, die Sie an mich gerichtet haben, am Zionistenkongreß in Luzern teilzunehmen. Als Nirht.jude habe ich sehr oft in sympathisierender Bewunderung die Anstrengungen, die die Juden in Palästina machen, erwähnt und andererseits habe ich als Sozialist hervorgehoben, daß ich mit vollem Herzen auf Seiten dor Arbeiterelemente stehe, d«r<*n Einfluß in Ihrer Bewegung so groß ist. Leider zwingt mich die Arbeit eines Jahres, welches für mich nicht ohne Anstrengungen und Aufregungen war, die Ruhepause, die mir der Arzt noch für einige Zeit verordnet hat, auszudehnen. Ich kann also nicht in Luzern sein, aber ich sende Ihnen aus ganzem Herzen die besten Wünsche für den Erfolg Ihres Kongresses. Ihr sehr ergebener E. Vandervelde." DIE GENERALDEBATTE. VORS. PRÄS. DR. WEIZMANN: Wir treten nunmehr in die Generaldebatte ein. Das Wort hat Herr Sprinzak. JOSEF SPRINZAK (Arb., Erez Israel — spricht hebräisch): Ich weiß nicht, ob in diesem Gebäude des Kongresses dasselbe Gefühl herrscht, wie unter den Tausenden von Wählern, welche mit ßegeisterung und außerordentlicher zionistischer Aktivität von Haus zu Haus gingen, um das jüdische Volk zum Kongreß aufzurufen. Was in den

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