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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 205

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 205 (sequence 208)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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205 und die Opferbereitschaft sind das Neue, das die Welt überrascht hat, das unserem Volke neuen Glanz verlieh, den anderen Respekt und Bewunderung abnötigte. DIE HEBRÄISCHE SCHULE. Den zweiten Platz nach der Landwirtschaft nimmt in unserer Arbeit die jüdische Schule ein. Die Schule, die wir geschaffen haben, ist der entscheidende Faktor für die Wiederbelebung der hebräischen Sprache gewesen. Als wir mit der Arbeit in der jüdischen Schule begannen, war die jüdische Bevölkerung Palästinas zahlenmäßig und in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit noch schwach. Heute ist derChinnuch auf die Knesseth Jisrael übergegangen, und wir fördern sie nur. Wir sind stolz auf unser Schulwerk mit seinen 33.000 Schülern, angefangen vom Kindergarten, über die Volks-, Mittel- und Fachschulen, bis zur Universität und dem Technikum. Wir sollten jedoch niemals vergessen, daß es auch heute noch Tausende von jüdischen Kindern gibt, die nicht in unseren Schulen lernen, noch Hunderte von Kindernf die fremde Schulen und Missionsschulen besuchen, und noch viele Kinder, die überhaupt keine Schule besuchen. In diesem Jahre beteiligt sich der Keren Hajessod an einem Kulturinstitut, das den Namen Bialiks trägt, und dessen Aufgabe die Entwicklung und Zusammenfassung der hebräischen Kultur und Literatur im Geiste des Heimgegangenen ist. K.H. UND PRIVATINITIATIVE. Ich will hier nicht über all. das sprechen, was der Keren Hajessod auf anderen Gebieten unseres Werkes geleistet hat, auf dem Gebiete der Einwanderung und Arbeit durch llachscharab, durch Hilfe finden Einwanderer unterwegs und beim Betreten des Landes, für die Industrie durch Gewährung von Darlehen an industrielle Unternehmungen und durch die entscheidende Hilfe, die er den großen Unternehmungen, die der Industrie Palästinas den Impuls gegeben haben, bei Beginn ihres Bestehens gewährt hat; was er geleistet hat für öffentliche Arbeiten, für das Gesundheitswesen, den Bau von Straßen und Häusern. Gewiß, nicht alles ist vom Keren Hajessod aufgebaut worden. Es gibt auch andere bedeutsame, entscheidende Faktoren, die beim Aufbau des Landes mitgewirkt haben. Die Leistung des Keren Hajessod aber war die bewegende Kraft, die Kraft, die den Weg bahnte. Der Keren Hajessod hat stets die Leistung der Privatinitiative zu würdigen gewußt. Bereits im ersten Aufruf, den der Keren Hajessod vor 15 Jahren erließ, hieß es: „Der Keren Hajessod wird auch die Privatinitiative stärken und fördern, soweit sie der sozialen Gerechtigkeit und dem nationalen Nutzen dient.'1 Uns? ist alles teuer, was in Palästina aufgebaut wird. Wir segnen jede Hand, die Körner in den Boden unseres Landes senkt. Bialik sagte einmal in einer Rede: „Das Wichtigste ist die Kawwana, die höhere Absicht." Uns ist alles heilig und teuer, was in diesem Lande aufgebaut wird, es sei klein oder groß,

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