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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 134

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 134 (sequence 137)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9178-3485329
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134 j. Kongreß-Sitzung: IPirtscbaftsreferat wird — Not und Elend und das Streben, am Palästinaaufbau mitzuwirken, treibt die Menschen dazu —, sondern auch und vielleicht besonders für Palästina und seinen Aufbau. In der Landwirtschaft und in der Industrie macht sich ein Mangel an Arbeitern bemerkbar, und im Bauwesen steigen die Arbeitslöhne in einem solchen Maße, daß dieser Arbeitszweig die Arbeiter auf Kosten der anderen Arbeitszweige aufsaugt. In der Landwirtschaft nehmen die Arbeitsplätze, die die jüdischen Arbeiter aufgeben, billige nichtjüdische Arbeiter ein. In der Industrie ist diese Erscheinung zwar noch nicht zu spüren, Anzeichen sind aber auch hier bereits wahrnehmbar. Wir hören keinen Augenblick auf mit unseren Bemühungen, die Regierung auf diese Schäden hinzuweisen, rollen bei jedem Schedule-Antrag und bei jeder sonstigen Gelegenheit diese Frage auf und stellen die Forderung, daß die Arbeitereinwanderung in der Gesamteinwanderung den ihr gebührenden, vom Aufbau des Landes geforderten Platz einnehme. Die Situation in der Diaspora auf der einen Seite und die Lage Palästinas und des Jischuw andererseits haben das Streben nach Palästina in den Massen des jiulischen Volkes fast in allen Teilen der Diaspora außerordentlich gesteigert. Meute fordern nicht nur die Zionisten und unsere Mitläufer, sondern alle Parteien und Schichten des jüdischen Volkes ihren Anteil an der Palästinawanderung. Auch Parteien, die außerhalb unserer Bewegung stehen, fordern, daß für ihre Mitglieder eine Quote festgesetzt wird, wie sie in dem Sondervertrage mit der Agudas Jisroel festgelegt wurde. Diese Parteien sind bereit, unsere Autorität und Kontrolle anzuerkennen, fordern dafür aber Kollektivrechte. Selbstverständlich hat jeder Jude Anspruch auf die Palästinawandcrung, wenn er den Forderungen entspricht, die an jeden Mitarbeiter am Aufbau Palästinas gestellt werden. Ebenso selbstverständlich aber ist es, daß die Zionisten, die sich für ein lieben der Arbeit und des* Aufbaues in Palästina vorbereitet haben, die bereits zwei Generationen lang die Last der Eroberung Palästinas tragen, einen Prioritätsanspruch bezüglich der Alijah haben. Die Zionistische Organisation ist die Vertreterin des ganzen jüdischen Volkes, das nach Erlösung strebt. Wir haben daher die Pflicht, auch den Juden, die außerhalb unserer Bewegung stehen, einen Platz in der Palästinawanderung einzuräumen, aber natürlich nur dann, wenn sie den Bedürfnissen des Landes und des Aufbaues entsprechen. Ob es jedoch möglich ist, diesen in nichtzionistischen Parteien organisierten Juden Kollektivrechte einzuräumen, vertraglich festgelegte Quoten, das ist eine Frage, du von uns ernst und im Bewußtsein unserer Verantwortung behandelt werden muß. Wir müssen die Möglichkeit, unseren Einfluß und den Palästinas auf die verschiedenen Schichten unseres Volkes zu steigern, abwägen und dann Beschlüsse fassen. Wir stehen vor schweren Problemen bei der Organisation der Alijah» und der Hachscharah. Im einzelnen wird hierüber sicherlich Herr Grünbaum sprechen, und die Exekutive wird der Einwanderungs- Kommission eine Reihe von Anträgen unterbreiten. Die erste Aufgabe,

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