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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 97

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 97 (sequence 100)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476292--9141-3485292
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Ben-Gurion 97 gaben der Stunde. Diese Million ist nicht der volle Ausdruck der Potenz des Zionismus, und nur dadurch, daß wir dieses große organisatorische Symbol, das Herzl geschaffen hat, den Schekel, geringschätzen, stehen noch große Massen außerhalb des Rahmens de* Zionistischen Organisation, obwohl sie mit ihren Herzen zu uns gehören. Noch hat sich die Erkenntnis von der Bedeutung des Schekels, des Bürgerbriefes des wieder auferstehenden jüdischen Volkes, nicht ausgebreitet und vertieft. Noch sind die staatlichen Empfindungen in unserer Mitte mangelhaft entwickelt, noch wissen wir die Bedeutung der Zionistischen Organisation nicht zu schätzen. Eigentlich besteht eine Zionistische Organisation überhaupt nicht, heute haben wir nur einen Kangreß und Parteien. Von einem Kongreß zum andern gibt es überhaupt keinen organisatorischen Rahmen, der alle Zionisten mit allen ihren Strömungen, Parteien und Organisationen zusammenfaßt. Es gibt nur den Rahmen bestimmter Parteien. Die Ehre der Parteien hat ihren eigenen Platz, und niemand wird sie antasten. Unser Volk bildet noch keine geographische, kulturelle und soziale Einheit. Es ist ein gesundes Zeichen für den zionistischen Baumstamm, daß er aus; verschiedenen Quellen seine Nahrung zieht und viele Zweige hervorsprießen läßt, wir aber haben die Pflicht, den einem Baumstamm zu beschützen. Die verschiedenen Meinungen und Richtungen, die das jüdische Leben hervorgebracht hat und die ihre eigene Existenzberechtigung haben, dürfen gewiß in besonderem Rahmen zusammengefaßt werden. Wenn wir jedoch die Unversehrtheit und Einheit der Bewegung bewahren wollen, müssen wir einen allgemeinen Rahmen aufrecht erhalten, der das Allgemeine und Einigende zum Ausdruck bringt, das in all den vielen Aeußerungen der gemeinsamen Bewegung vorhanden ist. Hätten die verschiedenen Strömungen im Zionismus keine allgemeine, gemeinsame Grundlage, dann würden wir uns nicht auf den Kongressen treffen und nicht in einer Weltorganisation zusammenleben. Die allgemeine, gemeinsame Grundlage ist aber nicht nur für die Kongreßtage vorhanden, wir müssen vielmehr in jedem Lande eine einheitliche, umfassende Zian istische Organisation schaffen, die alle Mitglieder der Parteien und Verbände in sich schließt, wie diesen* Kongreß alle. Parteien und Verbände vereinigt. Wir brauchen einen allgemeinen Rahmen, nicht nur weil die Parteien im Zionismus gemeinsame Pflichten und Gesamtinteressen haben, sondern weil es noch jüdische Massen gibt, die sich parteimäßig nicht festgelegt haben, sich keiner der Parteien anschließen wollen und heute den allgemeinen Rahmen nicht finden, der allein auf dem Zionistischen Glaubensbekenntnis beruht, ohne den Zusatz eines parteimäßigen Glaubensbekenntnisses. Die Schaffung einer einheitlichen Zionistischen Organisation und ihre Umwandlung in eine Volksorganisation, die das ganze jüdische Volk umfaßt, das an die Erlösung glaubt und sich ihrer Verwirklichung zur Verfügung stellt, ist die Vorbedingung für die Erhöhung der Kraft des Zionismus und seine Befähigung zur Erfüllung der großen T

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