Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 44)
- Language
- German, English, Hebrew
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Sokolow 4i auf Schwierigkeiten, noch haben wir tausend Klagen gegen äußere und innere Mißstände, noch drohen uns Gefahren. All dem gegenüber lautet unsere Parole: Quandmeme! ZUSAMMENARBEIT MIT DER MANDATARMACHT. Eine gütige Vorsehung hat uns die „Sechija" verliehen, in den letzten Jahren der Berachah gearbeitet zu haben. Wir sind eine Strecke Weges vorwärts gekommen. Nicht um eines Ilaares Breite wird die Zionistische Organisation von der Bahn abweichen, die sie endlich zum ersehnten Ziele führen muß. Kalten Blutes und sicheren Schrittes marschieren wir. Nichts kann uns beirren. Aufgabe des jüdischen Volkes ist es, sein nationales Heim aufzubauen, das nicht in weiter Ferne schwebt, sondern das organisch aufzubauen ist im Einvernehmen mit der Großbritannischen Regierung auf Grundlage des internationalen Mandats unter dem Völkerbund. Unser Erfolg führte zu dem großartigen finanziellen Erfolge der Mandatarmacht. Dieses System hat die besten Früchte getragen. VERSTÄNDIGUNG MIT DEN ARABERN. Wir erachten es als eine wesentliche Voraussetzung für den Fortschritt des Jüdischen Nationalheims, zu einer Verständigung mit den Arabern, mit denen wir in vollkommener Eintracht leben wollen, zu gelangen (Lebimfter Beifall). Der Lösung dieses Problems werden wir alle unsere Kräfte widmen. Wir werden ehrerbietigst darauf bestehen, daß die Pforten Erez Israels viel weiter von der Mandatsregierung für unsere Brüder geöffnet werden, da dieses Land ihre einzige Zuflucht ist, und da die Wirtschaft daselbst einen Mangel an Arbeitskräften leidet. DAS PROBLEM TRANSJORDANIEN. Es ist auch notwendig, daß das Arbeitsfeld, sowohl für Araber wie für Juden, sich über Transjordanien erstrecke (Lebhafter Beifall). Daß dieser Teil Erez Israels eine halbe Wüste bleiben soll, ist eine Anomalie, die durch kein Motiv bestehender Vorurteile und des Fanatismus gerechtfertigt werden kann. Irgend ein Weg muß gefunden werden, produktive Arbeit dort zu beginnen — im Rahmen der Mandatsgesetze, auf Grund gegenseitiger Verständigung, in Sicherheit und Frieden. DIE BESEITIGUNG DER SCHWIERIGKEITEN. Der Druck unserer verfolgten und arbeitslosen jüdischen Massen und Flüchtlinge, die über die Welt wandern, wird unerträglich. Welchen Sinn — in aller Welt — hat die Kritik, die gegen die Juden geübt wird, daß sie sich der produktiven Arbeit entziehen, und das Geschrei, sie sollten sämtliche schweren, grundlegenden menschlichen Arbeiten verrichten, die jedes andere Volk tut, wenn sie, als sie solche Arbeit begannen — ja, mit beispielloser Anstrengung, Fleiß