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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 40

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 40 (sequence 43)
Language
German, English, Hebrew
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…/3476254-3476292--9084-3485235
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40 /. Kongreß-Sitzung: Eröffnung und Kraft ist Tat. Wir hoffen zuversichtlich, daß der Kongreß den Aufgaben und Problemen des Kulturzionismus nicht nur seine von Sympathie erfüllte Aufmerksamkeit, sondern auch seine Mittel nach Maßgabe des Möglichen widmen wird. Die hebräische Literatur ist dem Zionismus vorangegangen, der Hauch der national-jüdischen Idee ist von ihr gekommen. Sie war die Quelle, und zu dieser Quelle müssen wir zurück. Die hebräische Universität, diese Krone unserer hebräischen Kultur in Erez Israel, lat das Fest des zehnjährigen Bestehens gefeiert und auch den Grindstein zum Bau einer medizinischen Fakultät gelegt. Das unter Dr. Weizmanns Leitung stehende Daniel-Sieff-Forschungs-Institut in Rechoboth und die neue Ackerbauschule am Tabor, die aus dem Kadoorie-Legat errichtet wurde, reihen sich würdig an die früheren Institute an. Unser Schulwerk beschäftigte uns und wird uns noch lange beschäftigen. Ohne Rast, aber ohne Hast soll dieses große Werk im Einvernehmen mit unseren Geistespionieren, den hebräischen Lehrern, und mit dem Waad Leunn ausgebaut werden. Jedoch die großen Probleme der nationalen Erziehung und de«* Kultur lassen sich nicht mit einem Schlage, nicht mit jener Raschheit lösen, an die sich unsere rasch lebende Zeit jetzt durch den unaut hörlicheni hastenden Fortschritt auf vielen anderen Gebieten gewöhnt hat. Für kulturelle Arbeiten und vor allem für die Erziehungs frage liegt zwischen Beginn und Vollendung ein weiter Weg, ein Wei; der ernste, mühevolle Arbeit bedeutet. Und so können auch unser, diesem Ziele gewidmeten Bestrebungen nur einen Anfang, eine Inangriffnahme, das Betreten einer neuen Bahn bedeuten. Die Förderuni; der nationalen Erziehung ist für unsere Organisation nicht bloß ein Recht, sondern auch eine heilige Pflicht, und dieser darf sie sich selbst dann nicht entziehen, wenn die Durchführung in lobenswerter Weisj vom Waad Leumi übernommen wurde. DIE ORDNUNG DER FINANZEN. In den finanziellen Angelegenheiten haben wir unser Haus in Ord nung gebracht, nachdem wir. durch ruhige, produktive und systematische Arbeit dem Zionismus das Ansehen der Welt errungen hatten. Wir waren bemüht, die segensreiche Tätigkeit des Nationalfonds zu fördern, und haben dem Keren Hajessod, dessen eminente Wichtig keit unbestritten feststeht, unsere Kraft zur Verfügung gestellt. Nur bnit Hilfe dieser beiden Fonds war es möglich, die Fortschritte zu machen, die wir erwähnt haben. Denn während das „ceterum censeo'" des Nationalfonds „mehr Boden, mehr Grundeigentum!" lautet, so lautet das des Keren Hajessod: „Mehr Pioniere, mehr Menschen!" Nur durch beide wird die Saat ausgestreut, die hundertfältige Früchte tragen wird. DENNOCH! Noch dräuen Klüfte, noch starren Felsen von Hindernissen, noch fordern wir eine viel größere und freiere Alijah, noch stoßen wir

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