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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 619

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 619 (sequence 621)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--9028-3485178
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Laskiy Goldmann, Karpf 619 dert werden müssen. Ich glaube aber, daß, solange das Prinzip besteht, die Nichtzionisten berechtigt sind, ihre Vertreter selbst zu bestimmen. Rabbi Meir Berlin hat erklärt, die Nichtzionisten bedürften nicht seiner Zustimmung zu ihren Personalvorschlägen; er könne daher die Nominierurigen der nichtzionistischen Mitglieder der Exekutive nicht unterzeichnen. In der Frage des Vorsitzenden des Administrativkomitees war es in früheren Jahren Usus, daß die Zionisten und Nichtzionisten hierüber in einer freundschaftlichen Aussprache zu beschließen pflegten. Diesmal ist es infolge Mangels an Zeit zu keiner eingehenden Aussprache gekommen. Meiner Ansicht nach brauchen wir auf die Unterschriften der anderen zionistischen Vertreter nicht zu warten, denn im Prinzip bleibt es anerkannt, daß das Prinzip von Fifty-fifty bestehen bleibt, daß Sie Ihre drei Vertreter nominieren und daß Sie gegebenenfalls berechtigt sind, die leeren Plätze später auszufüllen. Die Nominierung Ihrer Vertreter bedarf nicht der zionistischen Unterschrift. NEVILLE LASKI (England — spricht englisch): Wenn Sie damit einverstanden sind, daß die Namen in Absatz 2 und der Name in Absatz 5 ausgelassen werden, stimme ich dem Entwürfe zu. VORS. PROF. SPEYER: Ich glaube nicht, daß eine weitere Diskussion erforderlich ist. Ich schlage vor, daß der Vorsitzende des Administrativkomitees ein Nichtzionist und der Mitvorsitzende ein Zionist sein soll. Dr. NAHUM GOLDMANN: Ich will fragen, ob schon Vorschläge in Bezug auf die Wahl des Vorsitzenden des Council gemacht worden sind. Ich möchte in diesem Zusammenhang sagen, daß die Zionisten eventuell die Stellung des Vorsitzenden des Council der Jewish Agencv für sich beanspruchen werden, falls der Vorsitzende des Administrativkomitees ein Nichtzionist sein sollte. NEVILLE LASKI: Ich kann dem nicht zustimmen und verlasse die Sitzung, denn ich wünsche nicht, daß Mr. d'Avigdor Goldsmid, der Vorsitzende des Council, aus dieser Stellung entfernt wird. Selbstverständlich werde ich wie Mr. d'Avigdor Goldsmid die Arbeit für Palästina fortsetzen, auch ohne im Präsidium zu sein. Ich halte es aber unter der von Dr. Goldmann genannten Bedingung für unmöglich, den Vorsitz zu übernehmen. VORS. PROF. SPEYER: Unter diesen Umständen können wir den Vorsitzenden des Administrativkomitees nicht wählen und ich schlage daher vor, Absatz 5 des Vereinbarungsentwurfes wegzulassen. NEVILLE LASKI: Dann werde ich an den Beratungen nicht mehr teilnehmen. Dr. MAURICE KARPF (Amerika — spricht englisch): Mir scheint, daß hier ein Mißverständnis in Bezug auf die Erklärung von Dr. Gold-

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