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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 527

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 527 (sequence 527)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8934-3485084
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Remes, Sokoloiv, Motzkin 527 Ausdruck gegeben (Stürmischer langandauernder Beifall), und in diesen Tagen hatten der Präsident der Organisation, Herr Sokolow, Prof. Brodetsky, Abgeord. Dr. Goldstein und ich Gelegenheit, sehr freundliche und bedeutsame Worte von Minister Benes zu hören (Lebhafter Beifall). Wir haben gesehen, wie der Minister dieses Landes, das vor fünfzehn Jahren seine Freiheit wiedererobert hat, das Streben eines Volkes versteht, das auch frei leben will im eigenen Lande. Weiters danken wir der Stadt Prag für die verschiedenen Aufmerksamkeiten (Langandauemder Beifall), und gleich danach der hiesigen und der auswärtigen Presse, die mit solchem Interesse und mit solcher Anteilnahme alles verfolgt hat, was hier geschah. Und es war keine leichte Aufgabe für die Presse, an diesem Kongreß teilzunehmen. Er war kein Kongreß von Tagen, sondern er zog sich von einem Tag in den andern hinein, brach plötzlich ab, um dann wieder zu beginnen. Und die Presse mußte all dem nachkommen und über uns berichten. In ihrem Streben, immer Neues zu berichten, tat sie manchmal des Guten etwas zu viel und berichtete z. B. von Ereignissen im A.C., die überhaupt nicht vorgefallen waren. Sonst aber haben wir keine Vorwürfe gegen die Presse. Wir bitten sie, auch uns keine Vorwürfe zu machen, hat sie doch auch oft mehr Anteil am Kongreß genommen, als der Presse zukommt. Oft haben ihre Vertreter vergessen, daß sie von der Presse sind, und dann nahmen sie wie Delegierte und oft lebhafter als Delegierte an den Verhandlungen teil. Aber viele von ihnen sind ja Zionisten, und die Sympathien, die die anderen, auch die Nichtjuden für uns haben, können uns nur freuen. Für ihre Mühe gebührt ihnen großer Dank (Beifall). Und nun zu den Personen, die uns geholfen haben, den Kongreß zu machen. Ich danke dem Leiter des Kongreßbüros, Herrn Dr. Kahn (Lebhafter Beifall) und seinem Vertreter und Mitarbeiter, Herrn Dr. Ulimann (Lebhafter Beifall), sowie Herrn Ing. Aschermann. Ich danke Herrn Dr. Hugo Herrmann (Lebhafter Beifall), und in erster Reihe selbstverständlich dem Sekretär des Kongresses, Herrn Dr. Gelber, der diesmal besonders schwere Aufgaben zu bewältigen hatte (Lebhafter Beifall). Und dann muß ich noch einem Menschen danken, von dem nur wenige wissen, aber ohne den es mir unmöglich wäre, meine Arbeit zu führen, ich denke da an meine Sekretärin, Frau Rosensaft aus Paris. Jetzt erlauben Sie mir, dem Redakteur der Kongreßzeitung, Herrn Dr. Schmitz zu danken (Lebhafter Beifall), der irgendwo in einem dieser Räume sitzt und schwere Arbeit tut, während wir undankbarerweise immer etwas daran auszusetzen haben. Dem „Haolam" zu danken, erübrigt sich. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Nun zu einer anderen Kategorie! Ich danke den Ordnern, meinen lieben Freunden. So leicht ist es doch nicht, Ordnung zu halten in den heutigen Streitigkeiten zwischen Gästen und Delegierten, wo es oft sehr lebhaft zugegangen ist. Die Kunst der Ordner bestand darin, daß sie schwiegen. Ich danke ihnen und ihrem Kommandanten, Herrn Ing. Elbert (Lebhafter Beifall). Und auch meinen beiden Ordnern danke ich, ich habe mir die jüngsten gewählt. Ich habe großes Interesse für

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