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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 526

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 526 (sequence 526)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8933-3485083
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526 ij. Kongreßsitzung: Schlußreden (Die Listen der gewählten Funktionäre sind in XLeil E des Protokolls, Seite 557 und folgende, abgedruckt.) BERICHTERSTATTER DAVID REMES: Nun, da wir am Schluß stehen, glaube und hoffe ich, daß wir mit der Wahl dieser Exekutive die zionistische Sache und die zionistische Arbeit in würdige Hände gelegt haben (Lebhafter Beifall). Dr. NAHUM SOKOLOW (Präsident der Zionistischen Organisation — von stürmischen Ovationen empfangen): Ich will jetzt keine lange Rede halten, nur eine Reminiszenz sei mir gestattet. Als wir auf die Balfour-Deklaration im Ministerium warteten, hat es sehr lange gedauert, ähnlich wie heute beim Permanenzausschuß. Als sich die Tür öffnete, liefen wir herbei; Sir Mark Sykes, der uns damals sehr viel half, zeigte sich in der Türe und rief uns zu: „Es ist ein Junge!" Und imir scheint, es war ein gesunder Junge, trotz allem, was wir an ihm auszusetzen haben. Ich wollte, der Junge, der jetzt gekommen ist, möge sich so gut entwickeln, wie dieser Junge, der damals zur Welt kam. Unser Kongreß, der jetzt zu Ende geht, war nicht nur ein lebendiger Kongreß; er war auch ein lebhafter Kongreß. Und ich muß auch zitieren, was man auf früheren Kongressen gesagt hat; es war ein schwerer, aber ein guter Kongreß. Ich weiß gar nicht, ob es genügt zu sagen: er war ein schwerer Kongreß. Er war vielleicht sogar ein schrecklicher Kongreß. Aber ich glaube, daß etwas Großes hinter ihm gesteckt hat, und ich wünsche, daß wir alle zufriedenstellen, nicht nur die, von denen wir erwarten, daß sie zufrieden sind, sondern auch die anderen. Alles, was in uns an Kraft, an Willen und an Opferfähigkeit ist, werden wir in unsere Arbeit hineinnehmen. Und ich hoffe, daß wir mit unserem alt-neuen Chaver Chaim Weitzmann zusammenarbeiten werden für die Erringung unseres Landes und für die Rettung aus unserer Not. Und damit wollen wir auseinandergehen mit freiem Herzen und guter Hoffnung. Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und ich danke auch dem, dem unser größter Dank zukommt, unserem Freund Leo Motzkin. Man kann sich einen Kongreß ohne Motzkin nicht vorstellen, aber auch keinen Motzkin ohne Kongreß. Man erzählt, daß er kein junger Mann mehr ist, aber er hat den besten Beweis dafür erbracht, wie jung er ist und was er vermag. Er ist ein richtiges Produkt des Zionismus, wie der Kongreß ein Produkt des Zionismus ist. Er trägt den Kongreß, und der Kongreß trägt ihn. Seien wir glücklich, einen solchen Präsidenten zu haben, und hoffen wir, noch viele weitere Kongresse zu erleben mit ihm und bald in unserem Lande Ere& Israel. Auf Wiedersehen! (Erneuter stürmischer Beifall; der Kongreß bereitet den beiden Präsidenten Ovationen.) VORS. PRÄS. MOTZKIN (begeistert akklamiert): Hoher Kongreß! Erlauben Sie mir, zunächst jenen zu danken, denen Dank gebührt. Vor allem der cechoslovakiscben Regierung (Stürmischer Beifall). Wir haben schon oft unserer Beziehung zu dem Präsidenten dieser Republik

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