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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 497

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 497 (sequence 497)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Grünbaum, Dori, X^aca u. a. 497 Dr. ABRAHAM STUPP (Al'lg., Ostgalizien): Ich bitte den Kongreß, den Antrag der Mehrheit anzunehmen. Die Palästinaämter müssen so zusammengesetzt sein, daß sie das Kräfteverhältnis der zionistischen Gruppierungen abspiegeln. Wir haben auch die Frage des Hechaluz behandelt. So lange es nur einen „Hechaluz" gab, war das leicht. Heute aber hat jede Gruppe ihre Chaluzim und wenn wir dem „Hechaluz44 einen Vertreter zuerkennen, so verschieben wir damit das Kräfteverhältnis. ABRAHAM LEWINSON (Arb., Polen): Es ist mir nicht möglich, hier Anträge zu diesem Punkte zu stellen, da meine Fraktion, die Hitachduth, keinen Vertreter in der Alijakommission hat. Ich weiß nicht, welche Partei hinter dem MinderheitsVorschlag steht. Eins aber ist sicher: Dieser Punkt ist gegen die polnische Hitachduth gerichtet. Er will dieser Partei, die in Polen 6000 Stimmen bekommen hat, die auf der Grundlage des arbeitenden Palästina steht, und treu ihre Pflichten erfüllt, den Zutritt zum Palästinaamt rauben. Könnt Ihr uns dieses elementare Recht nehmen? Es bleibt mir nichts anderes übrig, als dagegen auf das schärfste zu protestieren und von der Majoritätspartei jene Loyalität zu fordern, die sie immer von uns verlangt. Der Vorschlag der Mehrheit der Kommission wird abgelehnt, ohne daß eine Stimme dafür abgegeben rvorden wäre* Der Minoritätsvorschlag wird einstimmig angenommen. VORS. VIZEPRÄS. KAPLAN: Im Namen des Präsidiums schlage ich Ihnen vor, die übrigen Anträge der Kommission an das A.C. zu überweisen. Da kein Widerspruch erhoben wird, erkläre ich den Vorschlag für angenommen. Hiezu gehört auch der Minderheitsantrag Ada Fischmann zum Beschluß über das Immigrationsgesetz, welcher lautet: Der Kongreß macht es der Jewish Agency zur Pflicht, von der Regierung zu verlangen, daß sie das Recht der verheirateten, wirtschaftlich selbständigen Frau anerkenne, ohne Rücksicht auf die berufliche Lage ihres Mannes und seine Möglichkeit, seine Familie zu'ernähren, ein Einwanderungszertifikat zu erhalten. Ebenso die beiden folgenden Anträge zum Beschluß über die Palästin aämter : 1. Die Jewish Agency wird ersucht, in Aden an Stelle des bevollmächtigten Vertreters ein Palästinaamt zur Regelung der Ali ja-Angelegenheiten in dieser Stadt einzusetzen. 2. Die Jewish Agency wird ersucht, die gemeinsame Kommission der am Kongreß teilnehmenden beiden Jemeniten-Fraktionen in den die Palästinaeinwanderung betreffenden Angelegenheiten anzuerkennen, falls die Fraktionen nicht zur Vereinigung gelangen. VIZEPRÄSIDENT JIZCHAK GRÜNBAUM (übernimmt den Vorsitz): Nun folgt der Bericht der Subkommission über die Arbeitsverhältnisse in Erez Israel. MEIR GROSSMANN (Jst., A.C.): Ich würde es für weit richtiger halten, zuerst die Anträge der Politischen Kommission vorzunehmen. 32

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