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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 496

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 496 (sequence 496)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8903-3485053
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496 ij. Kongreßsitzung: Beriebt der Alija-Kommission stischen Exekutive. Der Kongreß anerkennt den Chaluz-Verband der „Judenstaatspartei". k) Der Kongreß beauftragt die Exekutive, die Geschäftsordnung der Palästinaämter und ihrer Kommissionen auszuarbeiten, die sofort nach Veröffentlichung als obligatorisch für die Palästinaämter gelten wird, bis zur A.C.-Sitzung, die Abänderungen beschließen kann. Hiezu liegt noch ein Minderheitsantrag der Revisionisten vor, welcher lautet: Der Kongreß bestätigt von neuem den Beschluß des XVII. Kongresses über die Zusammensetzung der Palästinaämter nach dem Schlüssel der Wahlen zum Kongreß in jedem Lande. Gleichzeitig beschließt der Kongreß, daß, da alle politischen Parteien und zionistischen Jugendbewegungen Hachschara-Arbeit leisten, die Vertretung der größten chaluzischen Organisation in jedem Lande aufgehoben wird. JIZCHAK GRÜNBAUM (Rad., A.C.): Ich beantrage, den ganzen Antrag an das A.C. zu überweisen. Ich appeliere an die Linke? die Zufallsmehrheit, über welche sie augenblicklich im Kongreßsaal verfügt, nicht zur Annahme ihrer Anträge auszunützen, denn dann würden tdie anderen Parteien, die sich an der Fassung der Beschlüsse nicht beteiligt haben, ihre Durchführung unmöglich machen. FEIWISCH BEN DORI (Arb., Polen): Es ist ein untragbarer Zustand, daß ein Teil des Kongresses dadurch, daß er den Beratungssaal verläßt, dem anderen Teil seihen Willen aufzwingt. Der Antrag Grünbaum wird abgelehnt. MOSCHE TACA (Arb., Polen): Ich beantrage, über den Antrag der Minderheit zur Tagesordnung hinwegzugehen, da er bezweckt, die kleinen Parteien zu unterdrücken, indem er ihnen das Recht nimmt, in Alijafragen mitzureden. Auch dieser Antrag wird abgelehnt. ELIAHU DOBKIN (Arb., Erez Israel): Ich beantrage, nur über Punkt a) abzustimmen, die übrigen Punkte aber an das A.C. zu überweisen. ABRAHAM LEWINSON (Arb., Polen): Gerade Punkt a) ist es, über den wir hier nicht entscheiden können und dürfen. Ich beantrage, Punkt a) dem A.C. zur Beschlußfassung zu übergeben. Der Antrag Dobkin w^jrd angenommen, der die Punkte b) bis k) dem A.C. überweist. GERSON OSTROWSKI (Arb., Polen): Namens einer Minderheit der Kommission beantrage ich folgende Fassung des Punktes a): Die Palästinakommission soll aus vier bis zwölf Mitgliedern bestehen, welche die Parteien vertreten, die sich an den Kongreßwahlen beteiligt haben, und aus einem Vertreter der Chaluz-Verbände des betreffenden Landes. Das Immigrationsdepartement der Jewish Agency setzt die Zahl der Mitglieder der Palästinakommission in jedem Lande im Laufe eines Monats nach dem Kongreß fest. Die Chaluzim sind der Hauptfaktor unserer Arbeit, sie sind die Hauptinteressenten der Ali ja und müssen daher einen eigenen Vertreter im Palästinaamt haben.

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