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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 473

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 473 (sequence 473)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8880-3485030
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Arditti, Rosenhek, Merenlender, Gesundheit 473 SCHMUEL ROSENHEK {Allg.y Polen): Der Kongreß hat gestern beschlossen, den hebräischen Weltverband „Brith Ivrith Olamith" zu subventionieren. Der Vorsitzende der Budgetkommission hat uns versprochen, eine spezielle Sitzung in dieser Sache einzuberufen. Da dies nicht geschehen ist, beantrage ich, den Budgetvoranschlag an die Kommission zurückzuverweisen. MEIR MERENLENDER {Misr., Polen): Ich appelliere an den Kongreß, die Subvention für religiöse Bedürfnisse von 500 auf 1000 Pfund zu erhöhen. Der Misrachi hat in der Kommission für die Subventionierung des Technikums in Haifa gestimmt, obwohl sie im Voranschlag der Exekutive nicht vorgesehen war. Wir bitten Euch, dasselbe beim Punkt „Religiöse Bedürfnisse" zu tun. Sollte das nicht geschehen, so wird sich das an den Einnahmen des Keren Hajessod bitter rächen. BERICHTERSTATTER S. GESUNDHEIT: Ich muß mich namens der Budgetkommission vor allem gegen den Antrag Ing. Landau wenden, denn die Exekutive hat ja immer das Recht, einzelne Budgetposten zu kürzen, wenn die Einnahmen nicht reichen. Bezüglich der revisionistischen Vorschläge will ich mich nicht in eine politische Debatte einlassen. Diese Vorschläge sind der Kommission im letzten Moment vorgelegt worden, sodaß sie keine Zeit hatte, sie zu behandeln. Wir wären aber auch zu keiner Einigung gekommen, selbst wenn wir wochenlang darüber verhandelt hätten. Der Vorwurf des Delegierten Arditti, daß die Exekutive uns keinen Budgetvoranschlag vorgelegt hat, ist unbegründet. Im Gegenteil, das Budget wurde uns rechtzeitig mit allen Einzelheiten überreicht. Zu dem misrachistischen Zusatzantrag muß ich feststellen, daß das Mitglied der Exekutive, Herr Farbstein, selbst 500 Pfund für religiöse Bedürfnisse vorgeschlagen hat, allerdings später in der Kommission dies auf 1000 Pfund erhöht hat. VORS. VIZEPRÄS. KAPLANSKY: Es liegt ein Antrag der Kommission vor, über den Budgetvoranschlag en bloc abzustimmen, ferner ein Abänderungsantrag des Misrachi und schließlich ein Antrag vom Delegierten Rosenhek, den Budgetvoranschlag an die Kommission zurückzuverweisen. Diesen letzteren Antrag kann ich aber aus technischen Gründen nicht zulassen. Wir stimmen nun über die En bloc-Abstimmung ab. {Nach erfolgter Abstimmung:) Der Vorschlag auf En bloc-Abstimmung ist angenommen. {Auf Ztvischenrufe des Misrachi:) Der Kongreß hat sich dagegen ausgesprochen, über einzelne Posten abzustimmen. Damit hat er sich auch gegen den Vorschlag Merelender ausgesprochen. Bei der darauffolgenden Abstimmung wird das Budget mit 142 gegen 51 Stimmen angenommen. Nun tvird zur Abstimmung über die Resolutionen der Kommission geschritten. Nachdem sich der Kongreß für En bloc-Abstimmung erklärt hat, nimmt er die Resolutionen der Kommission mit großer Mehrheit an.

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