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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 469

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 469 (sequence 469)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8876-3485026
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Gesundheit 469 liehe religiöse Zwecke. Auch ein Betrag von iooo Pfund kann diese Bedürfnisse nicht decken. Dies wäre aber das Minimum, das bestätigt werden sollte. Wenn män einen geringeren Betrag festsetzt, so glaube ich, daß der Misrachi vorschlagen wird, diesen Paragraphen ganz zu streichen. Die Administration des Keren Hajessod und der Exekutive machen ungefähr 15 Prozent aus. Die Kommission sagte sich, daß man, da das Budget von Jahr zu Jahr reduziert und jetzt für produktive Arbeit der so geringe Betrag von 77.000 Pfund festgesetzt wird, auch die Administrationsspesen reduzieren müsse. Die Kommission hat daher beschlossen, die Administrationsspesen des Keren Hajessod um 1000 Pfund und die Administrationsspesen der Exekutive in Jerusalem um 500 Pfund zu reduzieren. Herr Berl Locker, das Mitglied der Exekutive in London, ist mit der Forderung zu uns gekommen, daß wir für die Verwaltung in London 6000 Pfund bewilligen, und verlangte, daß der K.K.L. einen gleichen Betrag bewilligt. Trotzdem uns Herr Locker bewiesen hat, daß er den gesamten Betrag braucht, waren wir nicht imstande, für die Verwaltung London mehr als 4500 Pfund zu bewilligen. Auch der Keren Kayemeth wird einen solchen Betrag geben. Zum größten Teil wird das Londoner Budget durch Einnahmen aus den Schekalim gedeckt. In Kongreßjahren sind die Einnahmen größer. In diesem Jahre hat die Exekutive an Schekalim in bar — es muß berücksichtigt werden, daß man aus vielen Ländern die Schekelgelder nicht überweisen kann — etwa 28.000 Pfund bekommen. Für das nächste Jahr, in dem kein Kongreß stattfinden wird, werden die Schekeleinnahmen auf 12.000 Pfund geschätzt. Im Zusammenhang mit den Administrationskosten schlägt die Kommission folgende Resolution vor: Die Exekutive wird beauftragt, eine einheitliche Gehaltsskala für alle zionistischen Institutionen und Fonds auszuarbeiten. Da wir wollen, daß die Gelder, die zur Ansiedlung von deutschen Juden in Erez Israel bestimmt sind, durch die Exekutive gehen sollen, schlägt die Budgetkommission folgende Resolution vor: Angesichts der Notwendigkeit, die mit öffentlichen Mitteln und Hilfsfonds finanzierte Einwanderung und produktive Verwurzelung von Juden aus Deutschland planmäßig und einheitlich zu gestalten, fordert der Kongreß alle zionistischen Organisationen, Gruppen und Vertreter, die sich an der Aufbringung oder Verwaltung solcher Fonds beteiligen, auf, energisch dafür einzutreten, daß die zur Verwendung in Palästina bestimmten Mittel der Exekutive der Jewish Agency zur Verfügung gestellt werden, die für die einheitliche Leitung des konstruktiven Werkes für die Juden aus Deutschland in Palästina verantwortlich sein wird. Es liefen auch Gesuche um Subventionen für Haohel und für die Kulturarbeit in der Diaspora ein. Trotzdem wir diese Arbeiten nicht geringschätzen, waren wir leider nicht imstande, Subventionen zu bewilligen. Ich schlage vor, diesen Budgetentwurf zu akzeptieren. Wollen wir uns auf die Energie und die Hingabe der neuen Exekutive verlassen und hoffen, daß sie in kürzester Zeit eine autoritative Kommission

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