Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 430 (sequence 430)
- Language
- German, English, Hebrew
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430 jj. Kongreßsitzung: Bericht der Kulturkommission Präsidiums diesen Paragraphen der Budgetkommission zu übergeben und sie zu verpflichten, sich zu diesem Paragraphen zu äußern. Sobald wir diese Meinungsäußerung vor uns haben werden, werden wir den Punkt d) von neuem behandeln (Auf Zwischenruf:) Da die Budgetkommission, wie ich höre, keine Möglichkeit mehr hat, Stellung zu nehmen, wird der Punkt d) dem A.C. übergeben. Sodann gelangt Tunkt e) zur Abstimmung und wird einstimmig angenommen. Zu Tunkt f) ergreift das Wort unter lebhaften Zwischenrufen der Revisionisten BERL LOCKER (Mitgl. d. Ex.): Ich bitte den Kongreß, keine Beschlüsse zu fassen, die unausführbar sind. Diese Herren (deutet auf die Revisionisten) geben ihre Zeitschrift in russischer Sprache heraus und schreiben ihre Briefe russisch. Für sie ist die Sache gar nicht ernst. Es gibt Länder, in denen die Leute das Hebräische nicht beherrschen. Warum soll man mit diesen Ländern nicht in Kontakt stehen? Ich schlage daher vor, über Punkt f) zur Tagesordnung überzugehen. Dieser Antrag wird abgelehnt. PINCHAS LUBIANIKER (Arb., Erez Israel): Ich schlage vor, im Punkt f) das Wort „Organisationen46 fortzulassen, so daß der Punkt f) lautet: Der XVIII. Zionistenkongreß verpflichtet alle zionistischen Institutionen, ihre Korrespondenz untereinander in hebräischer Sprache zu führen. In dieser Fassung wird bei der Abstimmung Tunkt f) mit 90 gegen 71 Stimmen angenommen. PINCHAS LUBIANIKER: Ich beantrage, im Punkt g) den ersten Absatz zu streichen. SCHMUEL ROSENHEK: Ich bin gegen diesen Antrag. Was alle Länder durchgeführt haben, daß nämlich ihre Beamten die Landessprache beherrschen müssen, können wir von unseren Beamten ebenfalls verlangen. Bei der Abstimmung wird der Antrag Lubianiker abgelehnt und der Tunkt g) in der Fassung der Kommission mit großer Mehrheit angenommen. PINCHAS LUBIANIKER: Ich stelle den Antrag, den folgenden Punkt h) (hebräisches Tagblatt), der Exekutive als Material zu übergeben. Da das Ergebnis der darüber vorgenommenen Abstimmung ziveifelhaft ist, ordnet der Vorsitzende nochmalige Abstimmung mit Zählung an, bei der der Antrag Lubianiker mit 88 gegen 76 Stimmen angenommen wird. JOSEF SPRINZAK (Arb., Erez Israel): Ich schlage vor, auch Punkt i) (Haolam) an die Exekutive zu verweisen.