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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 427

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 427 (sequence 427)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8834-3484984
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Sohar, Neufeld, Lewinsohn, Kaplan 427 bin entschieden gegen den Vorschlag, die Punkte b bis h dem A.C. zur Beschlußfassung zu übergeben. Ich sehe keine Rechtfertigung dafür; mir scheint, daß man dadurch diesen Paragraphen nur ein Begräbnis erster Klasse bereiten will. Ich sehe nicht, daß diese Paragraphen etwas mit organisatorischen oder budgetären Fragen zu tun haben. Nehmen wir z. B. Absatz f, worin es heißt, daß die zionistischen Institutionen und Organisationen untereinander hebräisch korrespondieren sollen. Was hat dies mit Organisation- und Budgetfragen zu tun? Das gilt auch in Bezug auf die Forderungen, daß die zionistischen Beamten das Hebräische beherrschen sollen. Nehmen wir nun den Absatz e) über die Herausgabe der Kongreßzeitung und des Kongreßprotokolls in hebräischer Sprache. Man hat 17 Protokolle in deutscher Sprache herausgegeben. Wenn es nun Geld für ein deutsches Protokoll gibt, warum soll es kein Geld für ein hebräisches Protokoll geben? In anderen Paragraphen ist die Rede von Beschlüssen, die bereits auf früheren Kongressen gefaßt wurden. Die meisten Paragraphen verlangen keine Aenderungen im organisatorischen Apparat und keine neuen Budgets. Ich glaube, daß der Kongreß ein souveränes Organ für die zionistische Bewegung darstellt und berechtigt ist, über alle diese Angelegenheiten zu beschließen. Die Beschlüsse aller Kommissionen werden auf dem Kongreß besprochen. Warum soll in Bezug auf diese Kommission eine Ausnahme gelten? Wir wissen jetzt nicht, wie das A.C. zusammengesetzt sein wird, und verlangen daher, daß der Kongreß zu diesen Beschlüssen Stellung nehme. Wenn jemand dagegen ist, soll er den Mut haben, offen dagegen zu stimmen. VIZEPRÄS. ELIESER KAPLAN: Ich will die Stellungnahme des Präsidiums begründen. Was die Zusammensetzung des A.C. anbelangt, so ist doch bekannt, daß das A.C. einen Kongreß en miniature darstellt. Was die Frage der anderen Kommissionen betrifft, so erkläre ich Ihnen, daß beantragt werden wird, noch viele wichtige Vorschläge anderer Kommissionen ebenfalls dem A.C. zu überweisen. Ich glaube aber, daß es in den Vorschlägen der Kommission für die Angelegenheiten der hebräischen Kultur in der Diaspora verschiedene Paragraphen gibt, mit denen der Zionistenkongreß sich nicht befassen sollte. Nehmen wir Absatz i). Ist es Sache des Kongresses, sich damit zu befassen, daß der Haolam erweitert wird? Nehmen wir den Antrag b) über die Errichtung eines Departements für hebräische Kultur. Zwei Kongresse haben hierüber Beschlüsse gefaßt. Was hat es für einen Sinn, daß ein weiterer Kongreß diesen Beschluß wiederholt? (SCHMUEL ROSENHEK: Wir fordern nur, daß der Kongreß an die Beschlüsse erinnert.) Ich glaube, daß niemand das Recht hat, sich hier als alleiniger Verteidiger der hebräischen Sprache hinzustellen. Die Frage der Errichtung des Departements hängt von budgetären Fragen ab. Das Budget wird hier noch zur Sprache kommen und Ihr werdet vielleicht hören, daß keine Sicherheit dafür besteht, daß auch nur ein Betrag von 50.000 Pfund für neue Arbeit aufgebracht werden wird. Wir werden nun Beschlüsse über weitere Bewilli-

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