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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 422

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 422 (sequence 422)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8829-3484979
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422 jj. Kongreßsitzung: Bericht der Erziehungskommission Hierauf werden die Resolutionen 5 bis 16 in der von der Kommission vorgeschlagenen Fassung (jedoch mit Auslassung der Worte „von 24.000 Pfund" in Resolution 5) angenommen. BERICHTERSTATTER Dr. ABRAHAM KATZNELSON (Arb.y Erez Israel — sfrieht hebräisch): Die Kommission, die sich mit den Fragen des Erziehungswesens befaßt hat, hatte sich auch mit den Fragen des Gesundheitswesens zu befassen, soweit diese Angelegenheiten in den Aufgabenkreis des Kongresses gehören. Ebenso wie auf dem Gebiet der Erziehung, sind wir auch auf dem Gebiete des Gesundheitswesens Zeugen der Emanzipation, die der Jischuv in Bezug auf die Fundierung der Unternehmungen durch Eingänge aus dem Lande selbst durchmacht. Vor sechs Jahren hat der Kongreß für das Gesundheitswesen etwa 120.000 Pfund bewilligt, und zwar für die Hadassah und die Kupath Cholim. Heute tritt die Kupath Cholim mit keinem Betrag in dem Kongre'ßbudget auf. Die Hadassah figuriert mit einem Betrag von etwa 42.000 Pfund. Dennoch wurden die medizinischen Leistungen nicht eingeschränkt, sondern sind von Jahr zu Jahr den Bedürfnissen des zunehmenden Jischuv entsprechend erhöht worden. Der Jischuv war daher gezwungen, eine große Last auf sich zu nehmen; wir müssen feststellen, daß er seiner Pflicht nachgekommen ist. Exekutive und Waad Leumi haben sich mit energischen Vorstellungen an die Regierung gewendet und von ihr verlangt, daß sie ihre Pflicht gegenüber dem jüdischen Steuerzahler in Palästina erfülle. Jahrelang haben sich die Verhandlungen mit der Regierung über ihre Beteiligung an unserer Gesundheitsarbeit hingezogen. Erst in diesem Jahre hat die Regierung zum ersten Male eine Subvention bewilligt. Die Höhe der Subvention befriedigt uns zwar nicht, aber die grundsätzliche Änderung in der Haltung der Regierung zu dieser Frage soll hier festgestellt werden. Wir stellen folgende Anträge: a) Der Kongreß konstatiert mit Befriedigung den ersten Schritt, den die Palästinaregierung in Bezug auf die Erfüllung der Forderung der Jewish Agency und des Waad Leumi nach einer jährlichen Subvention für die jüdische Gesundheitsarbeit gemacht hat. Die Bewilligung einer Subvention für eine Anzahl von sanitären Leistungen der medizinischen Organisation Hadassah und der Kupath Cholim für das Jahr 1933/34 in einem Betrage von 6700 Pfund — davon eine einmalige Subvention von 3000 Pfund zur Vollendung des Gebäudes des Emek-Hospitals — bildet zwar einen sehr geringen Teil dieses Budgets, aber der Kongreß würdigt die Änderung, die in der Stellungnahme der Regierung in dieser Frage eingetreten ist, und gibt der Überzeugung Ausdruck, daß die Beteiligung der Regierung an den Ausgaben des jüdischen Sanitätswerkes im Lande der Steigerung der Bedürfnisse des Jischuv entsprechen und mit der Zunahme seines Anteils an den Regierungseinnahmen immer mehr steigen wird. Im Zuge der Uebergabe des Gesundheitswesens durch die Exekutive der Jewish Agency an den Waad Leumi mußten verschiedene Kompetenzfragen und Beziehungen zwischen dem Waad Leumi einerseits und den medizinischen Organisationen anderseits geklärt werden. Die Verhandlungen darüber sind noch nicht beendet. Ich schlage vor, folgenden Antrag zum Beschluß zu erheben:

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