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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 421

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 421 (sequence 421)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8828-3484978
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Katznelson y Jaivneeli, Ussischkin, Dünaburg 421 Nachdem der Kongreß die Erklärung des Vertreters des Waad Leumi gehört hat, daß in der Vergangenheit keine Beeinträchtigung der Schulen der Arbeiterschaft erfolgt ist und daß auch in Zukunft keine Beeinträchtigung dieser Schulen oder anderer Schulen erfolgen wird, nimmt er diese Erklärung zur Kenntnis und geht zur Tagesordnung über. M. M. USSISCHKIN (Allg., Weltw.): Nicht als Delegierter des Kongresses, sondern als der Vorsitzende der Kommission, die lange Monate gearbeitet hat, bis es ihr gelungen ist, das Erziehungswerk von der Zionistischen Organisation an den Waad Leumi zu übertragen, will ich einige Worte zum Antrag Jawneeli sagen. Wenn dieser Vorschlag durchgeführt wird, ist dies als Verletzung der Autonomie des Waad Leumi zu betrachten, für die wir gekämpft haben. Es hat lange Zeit gedauert, bis alle Teile des Jischuv sich um das Erziehungswerk vereinigten. Wenn dort ein Beschluß gefaßt wird, der dieser oder jener Gruppe nicht gefällt, so soll man an Ort und Stelle für seine Ansicht kämpfen, aber nicht damit zum Kongreß kommen, der die Sache nicht kennt. Der Kongreß kann sein Budget für Erziehung erhöhen und reduzieren, er darf sich aber in die Autonomie des Waad Leumi auf dem Gebiete der Erziehung nicht einmengen. BERICHTERSTATTER BENZION DÜNABURG (Arb., Erez Israel — spricht hebräisch): Ich habe Ihnen namens der Erziehungskommission noch den folgenden Antrag vorzulegen: DIE HEBRÄISCHE UNIVERSITÄT. 16. a) Der Kongreß erklärt die unmittelbare Notwendigkeit, die hebräische Universität in Jerusalem und das Technikum in Haifa zu erweitern und auszugestalten, damit sie die bedeutsame Rolle, die ihnen obliegt, erfüllen und die Tausende von jungen Juden aufnehmen können, denen die Tore der Hochschulen in vielen Ländern verschlossen sind, und damit sie als Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit jenen jüdischen Forschern und Gelehrten dienen können, denen durch die Verfolgungen in Deutschland und die Beschränkungen in anderen Ländern die Möglichkeit genommen wurde, ihre Arbeit an den Universitäten im Galuth fortzusetzen, damit sie ferner das Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit bilden können, die mit dem Aufbau der Nationalen Heimstätte und der Belebung der hebräischen Sprache und Kultur verbunden ist. b) Der Kongreß nimmt mit Genugtuung die Versuche der Leitung der Universität zur Kenntnis, die. Verbindung zwischen der Universität und den breiten Massen in Erez Israel und im Galuth zu stärken, und bringt seinen Wunsch zum Ausdruck, daß die Leitung der Universität den Weg finden möge, den Einfluß der Allgemeinheit auf den Betrieb der Universität zu verstärken. c) Der Kongreß wendet sich an die zionistische und jüdische Allgemeinheit mit der Forderung, dem Rufe der Universität zu entsprechen und sich aktiv an der Gründung und an der Tätigkeit der Vereine der Freunde der hebräischen Universität zu beteiligen, um eine breite volkstümliche Basis für die Stärkung der Universität und die Festigung ihrer Grundlagen zu schaffen. Dr. BENZION MOSSINSON (Allg., A.C.): Ich beantrage, über die Resolution Jawneelis zur Tagesordnung überzugehen und die Resolutionen der Kommission anzunehmen. Der Antrag auf Übergang zur Hages Ordnung wird mit 90 gegen 23 Stimmeit angenommen.

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