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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 420

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 420 (sequence 420)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8827-3484977
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420 jj. Kongreßsitzung: Bericht der Erziehungskommission ten — von den Arbeitern und dem Misrachi, die sich ja durch die Beschlüsse des Kongresses gebunden fühlten, gar nicht zu sprechen. Dies muß als einer der größten Erfolge des Waad Leumi angesehen werden. Was den Vertreter der Exekutive in der Leitung des Schulwesens betrifft, so ist es unmöglich, ihn im voraus durch den Kongreß für jede Einzelheit auf ein bestimmtes Votum festzulegen. Er muß der Exekutive gegenüber verantwortlich sein, wie die Exekutive wiederum dem Kongreß verantwortlich ist. Dr. ABRAHAM KATZNELSON (Arb., Erez Israel): Ich warne den Kongreß davor, sich in eine Debatte über die internen Angelegenheiten der Leitung des Schulwesens und über die Aufteilung ihres Budgets einzulassen, Fragen, die von den Institutionen des Jischuv selbst entschieden werden müssen. Auch in den Kommissionen waren alle Mitglieder bis auf ein einziges der Ansicht, der Kongreß solle die Kompetenz für die erwähnten Angelegenheiten den Institutionen des Jischuv überlassen. In Bezug auf den Vertreter der Exekutive im leitenden Komitee des Erziehungswerkes waren die Mitglieder der Kommissionen der Ansicht, daß der Kongreß sich in administrative Angelegenheiten nicht einmischen kann. Der Kongreß darf keine Beschlüsse annehmen, die die Ehre des Waad Leumi verletzen. BENZION DÜNABURG (Arb., Erez Israel): Ich stelle den Antrag; Nachdem der Kongreß die Erklärungen des Vertreters des Waad Leumi angehört hat, geht er zur Tagesordnung über. SCHMUEL JAWNEELI: Ich bitte, den Antrag auf Übergang zur Tagesordnung abzulehnen. Die Rechte der Arbeiter schulen werden beeinträchtigt. Wir verlangen, daß der Kongreß die Sicherheit schafft, daß diese Beeinträchtigung aufhört. Wir leiten die Erziehungsarbeit der Arbeiterschaft im Lande. Die Arbeiterschaft trägt 75 Prozent der Kosten dieses Werkes und schafft Institutionen, die dem Jischuv zum Ruhm gereichen. Wenn wir nun, nach Leistung des Maximums unsererseits, erklären, daß die Rechte unserer Schulen beeinträchtigt werden — und das ist eine Tatsache — muß der Kongreß uns Gehör schenken oder eine Kommission zur Untersuchung der Lage wählen. Man kann aber nicht darüber zur Tagesordnung übergehen. Ich habe ferner vorgeschlagen, daß der Kongreß seine Kompetenz in Bezug auf die Behandlung der Budgetfragen für die Erziehung der Arbeiter dem Waad Leumi direkt überträgt. Hier befinden sich Rabbiner Ostrowski und Dr. Katznelson, Mitglieder der Leitung des Waad Leumi, und die sind dagegen. Ich will hiebei erwähnen, daß im vorigen Jahre der Waad Leumi eine Reihe von Beschlüssen zu unseren Gunsten gefaßt, das leitende Komitee aber all diese Beschlüsse umgestoßen hat. Auf Grund der Erfahrung verlangen wir daher, daß die Kompetenz der Zionistischen Organisation in dem leitenden Komitee bezüglich dieser Frage dem Waad Leumi übertragen werde. Dr. ABRAHAM KATZNELSON: Ich schlage vor, daß folgender Beschluß gefaßt werden soll:

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