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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 405

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 405 (sequence 405)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8812-3484962
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Zlannenbaum, Tlaback, Herrmann 405 4. Der Kongreß bringt jedem Juden die Pflicht in Erinnerung, den K.K.L. in seinen letfctwilligen Verfügungen zu bedenken, und fordert alle Rabbiner und jüdischen Rechtsanwälte auf, sich in diesem Sinne für den K.K.L. einzusetzen. 5. Der Kongreß fordert alle Zionisten auf, den K.K.L., welcher seit Jahren durch seine Versicherungsaktion dem Palästina-Aufbauwerk erfolgreich dient, beim weiteren Ausbau der Aktion und der Wahrung ihrer Einheit tatkräftig zu unterstützen. 6. Der Kongreß proklamiert eine größere Aktion 2wecks Errichtung einer Siedlung auf den Namen Chaim Arlosoroff. Von den durch diese Aktion aufzubringenden Geldern soll ein Drittel für den Bodenerwerb durch den K.K.L. bestimmt sein. Vor Schluß meiner Ausführungen möchte ich den Kongreß daran erinnern, daß wir vor einigen Tagen einen wichtigen Beschluß gefaßt haben, der sich ebenfalls auf die Arbeit für den K.K.L. bezieht. Wir haben in der Sitzung vom 23. August beschlossen, eine Siedlung auf den Namen Menachem Ussischkin zu gründen, und die Erwartung ausgesprochen, daß alle Teile der Zionistischen Weltorganisation es als ihre Ehrenpflicht betrachten werden, die notwendigen Mittel für die Erwerbung des Bodens so rasch wie möglich aufzubringen. Das wurde bereits in der feierlichen Kongreßsitzung am 70. Geburtstag Ussischkins beschlossen und daher erinnere ich den Kongreß nur daran, ohne die betreffende Resolution nochmals vorzulegen. Im Namen des K.K.L.-Ausschusses richte ich an den Kongreß die Bitte, nicht nur bei der Abstimmung die Hände für diese Resolutionen zu erheben, sondern sofort nach dem Kongreß eine geeinte zionistische Front zu gemeinsamer Arbeit für den K.K.L. zu schaffen, diesen Fond, der uns allen, die wir uns Zionisten nennen, heilig ist. Die Arbeit für diesen heiligen Fond soll und wird uns alle vereinigen zum Wohle des jüdischen Volkes und zum Segen für Erez Israel (Beifall), VORS. PRÄS. MOTZKIN: Es ist En-bloc-Annahme dieser Resolutionen vorgeschlagen. RABBI ISRAEL TABACK (Misr., Amerika — spricht jüdisch): Die K.K.L.-Kommission hat auch über die religiösen Forderungen des Misrachi beraten, und es herrschte Übereinstimmung darüber, daß der Boden des K.K.L. allen Schichten des Volkes heilig ist. In allen Bethäusern spenden religiöse Juden für den Keren Kayemeth. Deshalb muß ein möglichst großer Teil des K.K.L.-Bodens für die Ansiedlung religiöser Juden bestimmt werden. In der Frage des Sabbathschutzes wurde zur Vermeidung von Konflikten keine besondere Resolution angenommen, da der Misrachi seine Forderungen auf religiösem Gebiete gesondert vorbringen wird. Aber alle Mitglieder der Kommission stimmten darin überein, daß der Sabbath auf K.K.L.-Boden nicht entweiht werden darf. Die Pächter des K.K.L.-Bodens müssen in den Vertrag einen Punkt aufnehmen, in dem sie sich zum Schutz des Sabbath verpflichten. VORS. PRÄS. MOTZKIN: Der Kongreß nimmt diese Erklärung zur Kenntnis. LEO HERRMANN (Gen.-Sekr. des Keren Hajessod): Ich habe zu zwei Resolutionen, die durch die Keren-Kayemeth-Kommission vorgebracht werden, einige Bemerkungen zu machen. Ich glaube, daß, um ein Miß-

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