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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 384

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 384 (sequence 384)
Language
German, English, Hebrew
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384 12. Kongreßsitzung: Generaldebatte ich sein Repräsentant in der Exekutive sein kann — so muß ich nach seiner gestrigen Rede erklären: ich bin es nicht und werde es niemals sein (Lebhafter Beifall). Ich spreche vom Standpunkt eines Menschen, der die Aufgabe hat, die Verantwortung für unsere außenpolitische Arbeit zu tragen. Ganz offiziell muß ich die Worte Bogratschows über die Araber zurückweisen. Es gibt ein arabisches Problem, ein schwieriges Problem, das die größte Vorsicht und die größten Anstrengungen erfordert, um der Lösung nähergeführt zu werden. Aber nur klare Gedanken und Handlungen, nicht aber Worte wie die des Herrn Bogratschow, können dieses Problem lösen. Was die Kritik anbetrifft, die hier an den Berichten der Exekutive geübt worden ist, muß ich erklären, daß die Generaldebatte eine Enttäuschung war. Die Enttäuschung liegt vor allem in der Rede von Rabbi Wise. Ich habe schon lange keine Rede eines zionistischen Führers gehört, welcher der Exekutive Komplimente macht. Selbstverständlich ist die Exekutive immer bereit, Komplimente anzunehmen. Und es ist niemand so überzeugt, daß die Komplimente verdient sind, wie die Exekutive selbst. Wenn wir aber die Worte von Dr. Wise ernst und wörtlich nehmen und wir die Schilderung betrachten, die er von der politischen Arbeit gegeben hat, so muß ich sagen: gerade weil ich sachlich und nicht vom Standpunkt einer Partei oder einer zukünftigen Leitung spreche, sehe ich die politische Situation nicht so günstig, wie Dr. Wise sie sieht. Polemisieren muß ich gegen die Ausführungen des Herrn Schechtmann. Nicht etwa, weil ich glaube, daß ich mich mit der Partei des Herrn Schechtmann auseinandersetzen kann, sondern einfach, um ein paar Tatsachen festzustellen. Es ist für mich keine Neuigkeit, daß Herr Schechtmann und seine Freunde, wenn sie polemisieren, Tatsachen anführen, die nicht bestehen. Ich weiß, daß die Partei, der Herr Schechtmann angehört, sehr tapfer ist, aber ich habe mich dennoch über den Mut gewundert, vor dem Kongreß Tatsachen zu berichten, von denen der Kongreß wissen muß, daß sie falsch sind. Ein Beispiel: Herr Schechtmann hat gesagt, man habe versichert, daß der French-Bericht nicht veröffentlicht werden wird. Ich möchte Herrn Schechtmann bitten, mir irgendeinen derartigen Ausspruch der Exekutive mitzuteilen! (Zwischenruf SCHECHT¬ MANN: Dies wurde in der Politischen Kommission des A.C. erklärt. Das ist absolute Wahrheit!) Ich war auch in dieser Kommission anwesend, vielleicht häufiger als Herr Schechtmann, und habe der Politischen Kommission genau über mein Gespräch mit dem Kolonialsekretär berichtet, in dem dieser gegen alle meine Argumente erklärte, der French-Bericht müsse veröffentlicht werden. Das habe ich berichtet und es ist absolut falsch — ich will mich nicht schärfer ausdrücken — zu behaupten, daß etwas anderes berichtet worden sei. Dann hat Herr Schechtmann gesagt, daß die Exekutive den Beschluß des Aktionskomitees bezüglich des French-Berichtes erst sieben Monate nach der A.C.-Sitzung eingereicht habe. Ich will Herrn Schechtmann daran erinnern, daß das A.C. zwei Dinge beschlossen hat: 1. eine Reihe von Resolutionen bezüglich des French-Berichtes sofort der Regierung

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