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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 359

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 359 (sequence 359)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8766-3484916
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Fisbtnan, T^orczyner 359 wenn man eine ganze Arbeiterbewegung attackiert, wie sie die Fragen der Führerschaft beurteilen. Mr. Rothenberg, der Präsident der Zionistischen Organisation Amerikas, hat hier das Programm der amerikanischen Zionisten vorgebracht; er hat klar und gelassen, ohne Bitterkeit dargelegt, was die amerikanischen Zionisten wollen. Sie wollen eine riesige internationale Unternehmung, sie wollen aber nicht, daß jemand aus persönlicher Ambition und aus Feindschaft gegen einen bestimmten Führer sage, er allein sei der einzige Vertreter der amerikanischen Zionisten. Die Zionistische Organisation in Amerika ist heute stärker als vor zwei Jahren, eben deshalb, weil wir die Einflüsse, von denen ich sprach, zum großen Teil abgestellt haben. Wir bitten den Kongreß, unsere Vorschläge zu erwägen und wir versichern, daß wir amerikanischen Zionisten eine große Kampagne einleiten und den Zionismus in Amerika zu der hohen Stufe emporheben werden, auf der er zu stehen verdient (Lebhafter Beifall). NUMA TORCZYNER (Allg., Belgien — begrüßt den Kongreß in französischer Sfräche und fährt deutsch fort): Es hat ein Kongreßmitglied vor mir gesagt, daß jetzt Redner sprechen, welche eigentlich nicht hätten zu Worte kommen sollen. Sie haben aber heute Männer gehört, welche in den verschiedensten Ländern in führenden Stellungen zionistische Arbeit verrichten. Es ist von dieser Tribüne mehr gegeneinander gesprochen worden als für oder gegen die Exekutive, welche dem Kongreß ihre Berichte vorgelegt hat. Wir haben leider in den Reden der verantwortlichen Personen nicht das Niveau gefunden, das wir von diesem Kongreß erhofft haben. Es kommt uns so vor, als ob man die Erbitterung, die in den Massen herrscht, künstlich zurückschrauben wollte, als ob man sich dessen nicht bewußt wäre, daß das jüdische Volk in einem Kampf auf Leben und Tod steht, in welchem die größten Opfer gefordert werden. Als heute der Vertreter Hollands über die Organisation sprach, hat wohl der jetzige Vorsteher des Organisations-Departements aufmerksam zugehört; aber ich kann Ihnen versichern, daß dies keine weiteren Folgen haben wird und daß das Organisations-Departement wie immer, so auch diesmal, über diese Probleme zur Tagesordnung übergehen wird. Die kleinen Länder des Westens, in denen sich vielleicht bald ein politischer Knotenpunkt bilden wird, beklagen sich darüber, daß der Zusammenhang mit der Exekutive in den zwei Jahren viel loser geworden ist. Es ist zum Beispiel seltsam, daß das Land, das ich vertrete, durch einen Zufall zu den beiden letzten Sitzungen des A.C. nicht eingeladen wurde, obwohl dies sonst immer der Fall war. Auf diesem Kongreß wird Verstecken gespielt. Es gibt eine Anzahl von Kommissionen, die aber zu keinem Resultat kommen, weil dort nicht klar gesprochen wird. Es wird nur neuer Brennstoff geschaffen, der dann in das Plenum getragen wird. Wenn man gesagt hat, die Allgemeinen Zionisten mögen trachten, daß der Kongreß schneller beendet werde, so mutet das wie ein schlechter Witz an. Nicht die Mittelpartei, sondern die stärkste Partei ist berufen, die Führerfrage zu lösen. Es wird so lange

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