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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 325

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 325 (sequence 325)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8732-3484882
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Großmann, H off mann 325 dächtigungen gegen die zionistische Wählerschaft auszusprechen, die zu diesem Kongreß gewählt hat. Dr. JAKOB HOFFMANN (fortfahrend): Trotzdem aber bitte ich, einen Rat zu geben, wie man sich von solchen Elementen befreit, wie man den Schaden vermeidet, den die Nichtzionisten bringen (Unruhe). Wo sind die Mittel, sich von ihrer schädlichen Wirkung zu befreien? Vier Jahre schon fühlen wir, was die Nichtzionisten bedeuten, wieviel wir für die Sache mit den Nichtzionisten bezahlt haben. Ich kenne die Stimmung und weiß, welche Vorschläge man gemacht hat, um sich von ihnen zu befreien, und will nicht wiederholen, was Stephen Wise gesagt hat. Fühlt Ihr denn nicht, was Ihr mit der Agency getan habt? Sind wir denn so tief gesunken, daß wir die Geschichte fälschen wollen und die Augen schließen vor dem, wras geschehen ist, wie man die Organisation zerbrochen hat? Nicht uns kann man die Schuld daran zuschreiben. Wir haben auf dem XVI. Kongreß dafür gekämpft, daß die Organisation nicht zerstört werde, und heute kommt Ihr und sagt, daß wir die Zerstörer der Organisation sind, die wir für die Einheit und Autorität, die höchste Prärogative des Kongresses gekämpft haben. Nur solche Menschen können Vertreter der zionistischen Massen sein, welche an die politischen Ziele der Bewegung glauben. Was habt Ihr getan? Ihr habt zersetzende, unschöpferische Elemente, ohne Ideen, ohne Geld, ja, ohne Sympathie für die Sache, zur Macht gebracht. Das hat die Organisation zerstört. Hier muß die Reform einsetzen, damit die Kraft der nationalen Bewegung wieder wachse. Die Jewish Agency muß fort aus unserer Bewegung! Es geht nicht an, daß sich die Vertreter von Hunderttausenden von Juden mit einigen Notabein zusammensetzen. Dadurch zerbricht die Grundlage der Bewegung. Wir haben ein Projekt von Ben Gurion gehört. Dieses Projekt hat schon auf dem XVI. Kongreß bestanden; damals haben es die Poale Zion zu Falle gebracht, heute wird es als neue Entdeckung für die jüdische Welt verkündet. Wir haben damals für eine starke und feste Zionistische Organisation gekämpft und gegen den Unsinn der Agency. Wenn wir ernst und nicht parteipolitisch an diese Frage herangehen, dann werden wir die innerpolitischen Kämpfe vermeiden, welche Locker vermieden haben will, und werden die nationalen Kräfte zu einer Einheit zusammenfassen. Nun will ich über unser Verhältnis zu den Fonds sprechen. Es ist richtig, daß wir unzufrieden sind mit all dem, was in den Fonds vor sich geht, vor allem deshalb, weil man unsere ganze Propaganda in eine Werbung für die Fonds verwandelt hat. Aber die Welt hat sich verändert. Der Jude, der zu uns kommt, will nicht nur Steuerzahler sein, er will aktiv mittun, denn es handelt sich um sein Schicksal, er will seinen Zionismus verwirklichen. Daher kann man die Propaganda nicht mehr so führen, wie es die Beamten tun, welche noch immer die alten Lieder singen. Heute heißt es, den Juden zum Träger des politischen Kampfes machen; wir dürfen ihn nicht entpolitisieren, denn er will nicht nur zahlen, sondern politisch mitarbeiten. Was ist das für

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