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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 297

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 297 (sequence 297)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Swprasky, Karplan 297 rael: die Knesseth Israel. Der Redner, der im Namen von Einheit sprach, hat vergessen, über den Kampf gegen die Knesseth Israel zu erzählen. Dieser Kampf wird wegen einer einzigen unverzeihlichen Sünde der Knesseth geführt: weil es dort keine Wahlbeschränkungen gibt, weil jeder Jude in der Knesseth Israel gleichberechtigt ist. Man verlangt von uns, sogar von Seite der Allgemeinen Zionisten, Aenderung der Statuten der Knesseth Israel und man droht, die Leitung des Waad Leumi zu verlassen, wenn wir die Rechte der Volksmassen nicht beeinträchtigen werden. Man fordert entsprechenden Einfluß für die „starken" wirtschaftlichen Kräfte. Hält man denn uns und das jüdische Volk für so naiv, daß man hier über Demokratie und Einheit spricht, während man in Erez Israel tagtäglich die Rechte der Volksmassen beeinträchtigt. Es wurde hier viel über Arbeit und Einwanderung gesprochen. Gestatten Sie mir, einige Worte über diese zwei Fragen zu sagen: Es ist Lüge, daß wir von jemanden, der arbeiten will, einen Histadruth-Ausweis verlangen. Wir anerkennen das Recht eines jeden Juden auf Arbeit. Man sollte doch der Wahrheit die Ehre geben und sagen, wer für das Prinzip der jüdischen Arbeit in Erez Israel gekämpft hat. Es ist Lüge, daß wir ein Monopol auf Arbeit haben wollen. Wir kämpfen für eine gerechte Arbeitsverteilung und für organisierte Arbeit. Wir sind für Uebereinkommen mit allen AAeitergruppen, ähnlich dem, das wir mit dem Hapoel Hamisrachi abgeschlossen haben. Es ist in Erez Israel allgemein bekannt, daß wir trotz des scharfen, unbarmherzigen politischen Kampfes, den wir mit den Revisionisten führen, den revisionistischen Arbeitern ein Arbeitsübereinkommen vorgeschlagen haben mit allen Sicherheiten, die eine gerechte Arbeitsverteilung sichern. Ueberdies haben wir in Pethach Tikwa, wo wir 90 Prozent der gesamten jüdischen Arbeiterschaft umfassen, vorgeschlagen, eine paritätische Kommission aller Arbeitergruppen zu bilden. Man kommt aber mit Ausreden, um den anderen Sand in die Augen zu streuen. Es gibt in Erez Israel einen Kampf nicht nur um Arbeit und gerechte Arbeitsverteilung, sondern auch einen Kampf für den jüdischen Arbeiter und gegen den jüdischen Arbeiter, für die Organisierung des jüdischen Arbeiters und für das Zerbrechen der Organisation des jüdischen Arbeiters (Rufe links: Hört, hört!). Nicht nur wir Arbeiter werden uns nie damit einverstanden erklären, unser Schicksal anderen in die Hand zu geben oder zuzulassen, daß die Arbeiterorganisation geschwächt oder zerbrochen wird, die gesamte Zionistische Organisation ist daran interessiert. Es ist die erste zionistische Forderung, daß die jüdischen Arbeiter in Erez Israel geeint und organisiert seien, denn sonst wird der schwere Kampf um die Arbeit in Erez Israel angesichts der Konkurrenz billiger Arbeit und angesichts der Widerstände der Regierung gefährdet sein. Ein Wort an den Misrachi, der uns über die Frage des Sabbath Moral gepredigt hat. Wenn es eine Gruppe in Erez Israel gibt, die sich nicht mit Worten oder mit Resolutionen und Straßendemonstrationen, sondern in der Tat bemüht hat, dem Arbeiter den Ruhetag zu sichern

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