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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 228

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 228 (sequence 228)
Language
German, English, Hebrew
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228 7. Kongreßsitzung: Generaldebatte anwesende Personen sein. Das Proxysystem darf in diesem Fall nicht angewendet werden. Auch die Ressortverteilung muß so geändert werden, daß die einflußreichen Stellen in den Händen der Zionisten sind. Eine sehr wichtige Frage ist das Problem der Jugend. Man hat uns Allgemeine Zionisten oft das Geschlecht der Wüste genannt, und es schien, als ob wir auf die Jugend keine rechte Anziehungskraft hätten. Unsere Bewegung hat nicht genug teilgenommen an der konkreten Arbeit in Erez Israel. Dies hat sich nun geändert. Wir wollen nicht mehr auf dem Gebiete der Chaluziuth eine geringere Rolle spielen als die anderen Parteien. Wir haben die Behauptung zerstört, daß man in Erez Israel nur Arbeiter sein kann, wenn man Sozialist ist, und daß man nicht Arbeiter sein kann, wenn man sich nicht in die Theorie des Klassenkampfes einfügt. Wir haben einen neuen Typus des Chaluz geschaffen, den allgemein-zionistischen. Unsere Jugendbewegung ist in gewaltigem Wachstum begriffen. Wir haben vor vier Jahren kaum zweitausend Jugendliche in unseren Reihen gehabt — wir haben heute 45.000 organisierte jugendliche Mitglieder. Wir haben eine starke Bewegung allgemein zionistischer Akademiker geschaffen in einer ganzen Reihe von Ländern, die sich nun in einem Weltverband vereinigen. So glauben wir, die starke Mitte geschaffen zu haben, ohne welche die zionistische Bewegung unmöglich ist. Noch einen weiteren Punkt will ich berühren, und das ist die wichtige Frage der einheitlichen national-kulturellen Erziehung in Erez Israel. Es ist nicht gut, wenn in den Arbeiterschulen der Linken die Jugend in der Klassenstellung erzogen wird, und in den Schulen des Misrachi im Geiste einer gewissen Intoleranz (Zwischenrufe). Wir werden daher fordern, daß man ein einheitliches Schuhvesen in Erez Israel auf der Grundlage des allgemeinen nationalen Geistes aufbaut. Wir wollen dieses Problem in ernster Weise im allgemeinen Einvernehmen lösen. Ich will noch auf einen Punkt aus der Rede Ben Gurions reagieren. Wir werden nicht eine Beeinträchtigung der Rechte der Arbeiter befürworten. Aber wir sind für ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Kapital, und ich freue mich, daß Ben Gurion in seiner großen Rede auch von der Chaluziuth des Kapitals gesprochen hat. Wir wollen zwischen Kapital und zArbeit Frieden stiften. Wir wollen nicht die Histadruth Haowdim brechen, aber wir verlangen für unsere chaluzische Jugend solche Formen der Organisation, daß der Typus des nationalen Chaluz statt des Parteichaluz geschaffen wird und daß unsere allgemein-zionistische Jugend ihre Hachschara ruchanith selbständig im Geiste des allgemeinen Zionismus durchführen kann. Ich bin mit Ben Gurion einig, der heute erklärt hat, daß unser Hauptzweck der Aufbau Erez Israels ist und daß demgegenüber alles andere von minderer Wichtigkeit ist. Das ist gerade unsere Hauptforderung. Wir werden verlangen,' daß wir in entsprechender Weise in der Exekutive vertreten sind, damit wir die Möglichkeit haben, das Programm unserer Bewegung durchzuführen. Wir wollen aber kein jus nudum, kein Recht ohne Mittel, ohne Budget. Wir wollen die schöpferischen Kräfte aller Teile unseres Volkes vereinen. Man sagt, indem man auf das Schicksal des Zentrums bei anderen

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