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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 207

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 207 (sequence 207)
Language
German, English, Hebrew
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U ssischkin 207 Wir haben in den Sitzungen unseres Direktoriums darüber gesprochen, daß es im jeteigen Moment nötig ist, größere Summen in irgendeiner Form aufzubringen, die es uns ermöglichen, eine größere Bodenreserve für die Einwanderer vorzubereiten, die in der nächsten Zeit nach Erez Israel kommen werden. Durch unsere regulären Einnahmen werden wir nicht so schnell eine Änderung in der Lage herbeiführen können. Wir sind zu einem Vorschlage gelangt, dessen Ausführung vielleicht nicht so einfach ist, mit dessen Hilfe aber die Hoffnung besteht, im Laufe der nächsten Zeit größere Bodenerwerbungen durchzuführen. Es gibt in der gesamten jüdischen Welt große Summen öffentlicher Gelder, Stiftungen, Fonds usw., deren Kapital in irgendeiner finanziellen Institution deponiert ist und deren Zinsen für verschiedene philantropische und öffentliche Institutionen verwendet werden. In verschiedenen Ländern sind viele Millionen jüdischen Geldes dieser Art deponiert. Wir sind nun auf folgenden Gedanken gekommen: die beste Stelle zur Deponierung von öffentlichen Geldern des jüdischen Volkes in allen Ländern ist der Boden von Erez Israel, der sicher und fest ist und Ertrag abwirft für die gesamte jüdische Nation. Wir haben begonnen, diese Idee allmählich durchzuführen, und ich muß gestehen, daß ich selbst nicht gehofft hatte, wir würden in so kurzer Zeit bereits konkrete Resultate verzeichnen können. Ich will heute die erste öffentliche Institution lobenswert erwähnen, die diesen Vorschlag akzeptiert hat — nämlich die Federation of Orthodox Synagogues in England, die dem Keren Kayemeth 10.000 Pfund auf 30 Jahre zu zweieinhalb Prozent Zinsen als Anfang für einen solchen Fonds zur Verfügung gestellt hat; und ich will im Namen des Kongresses der Federation of Orthodox Synagogues in England mit ihrem Präsidenten Davis unseren Dank für den schönen Beginn aussprechen (Beifall). Es wurden auch in anderen Ländern verschiedene Anfänge, wenn auch in bescheidenerem Maße gemacht, wir führen jedoch Verhandlungen über ganz beträchtliche Summen. Auf diesem Wege könnten wir zu einem Fonds von Millionen Pfunden kommen, der sein Kapital im Boden Palästinas anlegt und die Zinsen für verschiedene öffentliche jüdische Zwecke im Galuth verwendet. Ich schlage in dieser Hinsicht folgende Resolution vor: 3. Um dem obersten Bodeninstitut der Zionistischen Organisation bei der Beschleunigung der Erlösung des Bodens zu helfen, wendet sich der Kongreß an die Jüdischen Gemeinden und sonstigen Institutionen mit dem Vorschlag, in dem Maße, als das ihre Landesgesetze erlauben, die in ihren Händen befindlichen Gelddepots dem K.K.L. zu übergeben, der für Geld und Zinsen garantiert. Ich habe die Hoffnung, daß wir auf diesem Wege im Laufe der Zeit zu sehr guten Resultaten gelangen werden. Wenn Sie in Betracht ziehen, welche großen Trustee-Fonds und Depots der Juden in verschiedenen Ländern, darunter auch in Amerika, durch den Krieg zerstört wurden und welch großer Teil der I. C. A.-Gelder, die in Österreich deponiert waren, zugrunde gegangen ist, so werden Sie verstehen, daß nationaler Boden in Erez Israel die größte Sicherheit für diese Fonds darstellt. Ich bitte den Kongreß, dem Direktorium durch Annahme von einigen

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