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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 127

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 127 (sequence 127)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8534-3484684
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Zuchowiecki, Großmann, Schechtmann, Remes 127 will unter dem Diktat einer Gruppe, die ihre Diktatur dem Kongreß aufzwingen will (Stürmischer Beifall rechts). DAVID REMES (Arb., Erez Israel — sf rieht hebräisch): Wir haben dem Antrag der Allgemeinen Zionisten, daß die Präsidenten durch persönliche Nominierung zu wählen sind, zugestimmt, ohne diese Zustimmung zu begründen. Wir wollten von unserer Seite eine Diskussion über diese Frage vermeiden, die das A.C. viele Stunden, ja Tage beschäftigt hat. Jetzt, da von den Misrachisten im Namen des Friedens verlangt wurde, daß prinzipiell entschieden werden soll, daß im Präsidium alle Parteien vertreten sein müssen, jetzt, nach den Worten der Revisionisten von Frieden, Korrektheit und Anstand, sehe ich mich im Namen meiner Gruppe gegen meinen Willen gezwungen, einige schwere Worte in dieser Sache zu sprechen. Es gibt in diesem Hause eine Partei, mit der das Arbeitende Erez Israel sich nicht zusammen in das Präsidium des Kongresses setzt. (Stürmischer Beifall links, Rufe rechts: Schande!) Das ist jene Partei, in deren Schoß Menschen aufgewachsen sind, die der Organisierung des Mordes an einem unserer Genossen, dem Vorsitzenden der Zionistischen Exekutive in Palästina, offiziell verdächtigt werden. Und von jenem Tage an bis heute hört jene Partei nicht auf, in ihrer Presse und in ihrer Literatur diese Tat zu beschönigen, und proklamiert öffentlich, daß es sich um eine bloße Verleumdung unsererseits handelt. Zum erstenmal in der Geschichte der zionistischen Bewegung und des jüdischen Volkes, das reich ist an Leiden und vertraut mit inneren Streitigkeiten, steht das jüdische Volk und die zionistische Bewegung vor einem solchen Ereignis. Wir haben auf der Sitzung des A.C. den Mitgliedern aller zionistischen Parteien erklärt: In Angelegenheiten der Arbeit des Kongresses werden w4r, so lange diese schwierige und furchtbare Angelegenheit noch ungeklärt ist, zusammen mit allen Parteien arbeiten. In Angelegenheiten aber, die die Einheit und die Ehre der zionistischen Bewegung sowohl der politischen Welt gegenüber, als auch der jüdischen Welt, der zionistischen Welt gegenüber symbolisieren, werden wir nicht zusammen mit denen dort (auf die Revisionisten deutend) sitzen. Wir haben den Mitgliedern des Aktionskomitees erklärt: Wir haben kein Interesse daran, diese Mitteilungen und Erklärungen von der Tribüne des Kongresses zu verlautbaren. Aber wir können uns nicht mit diesen (deutet abermals auf die Revisionisten) identifizieren, so lange die furchtbare, erschreckende Angelegenheit, über die hinweg kein Friede proklamiert werden kann, nicht geklärt ist. Im Namen der Fraktion des Arbeitenden Palästina schlage ich dem Vorsitzenden des Kongresses vor, den Vorschlag des Misrachi über eine vorherige Abstimmung in der Frage der Präsidiums-Wahl, die von vornherein die Anwesenheit aller Fraktionen im Präsidium als obligatprisch erklären soll, von der Tagesordnung abzusetzen und gemäß den Erklärungen von unserer Seite, von Seite der Allgemeinen Zionisten und der Radikalen eine persönliche Wahl einzuleiten. ABR. GOLDBERG (Allg., Amerika): Die Allgemeinen Zionisten

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