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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 43

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
Date
1934-01-01
Page
Seite 43 (sequence 43)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476290--8450-3484600
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Hefret, Laski, Popper 43 Weise zu fördern. Seit ihrer Bildung haben wir aktiven Anteil an ihrer Arbeit genommen und heute besteht als eines der Komitees des Board eine speziell als Palästinakomitee bestellte Körperschaft, die als Verbindung zwischen dem Board und der englischen Sektion der Jewish Agency dient. Ich bin hier namens des Board of Deputies mit dem besonderen Auftrag, als sein Präsident hier zu erscheinen, um die Festigkeit der jüdischen Reihen angesichts der Katastrophe, die unsere Brüder in Deutschland getroffen hat, zu demonstrieren. Der Board of Deputies hat eine Geschichte von nahezu zweihundert Jahren. Unter seinen Präsidenten waren einige der hervorragendsten Persönlichkeiten der englisch-jüdischen Gemeinschaft. Ich brauche nur zwei zu erwähnen: Sir Moses Montefiore, dessen Interesse an Palästina sein ganzes Leben erfüllte, und meinen unmittelbaren Vorgänger, Mr. d'Avigdor Goldsmid, dessen Arbeit als Vorsitzender des Council der Agency frisch in Ihrem Gedächtnis ist und dessen Interesse für die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas ein stetiges ist. Nicht hier ist der Ort für mich, um über die Lage der Juden in Deutschland zu sprechen. Ich brauche nur zu sagen, daß jedermann auf diesen Kongreß als auf eine Versammlung blickt, die berufen ist, ihr Aeußerstes für die Liquidierung ihrer verzweifelten Lage zu tun. Wir sind der Cechoslovakei, Frankreich, Holland, der Schweiz und England und allen anderen hilfreichen Ländern dankbar für ihre Gastlichkeit, die sie den jüdischen Flüchtlingen gezeigt haben. Wir sind angesichts des Mandats berechtigt, vor allem von Palästina zu erwarten, daß sich seine Tore so vielen dieser verzweifelten Menschen öffnen als möglich, und auf Palästina wird dieser Kongreß, wie ich weiß, seine Aufmerksamkeit konzentrieren. Das Weltjudentum blickt heute hierher (Lebhafter Beifall). DR. JOSEF POPPER (Präsident des Obersten Rates der Kidüisgemeinden Böhmens, Mährens und Schlesiens — spricht cechisch): Im Namen des Obersten Rates danke ich für die Einladung zum Kongreß. Ich begrüße den Kongreß auf das herzlichste im Namen des gesamten Judentums von Böhmen, Mähren und Schlesien, dessen offizielle Vertretung der Oberste Rat ist. Ich danke weiter im Namen des Obersten Rates der Exekutive dafür, daß sie unsere Republik zum Orte ihrer Tagung gewählt und damit vor der Oeffentlichkeit der ganzen jüdischen Welt unserem Judentum eine hohe Ehre erwiesen hat, welche wir um so mehr zu schätzen wissen, als sie auch sicherlich ein Ausdruck der Anerkennung der allgemeinen Bedeutung unseres Staates ist. Ich wünsche, daß diese Arbeiten des Kongresses mächtig zum Aufschwung Palästinas beitragen und zum Segen für das ganze Judentum werden. Ich bin überzeugt, daß in diesem Wunsche die ganze Judenheit dieses Staates ohne Unterschied der Partei einig ist, welche aufmerksam alles verfolgt, was Sie unternehmen, und vom Wunsche beseelt ist, daß es zum Tröste und zur Hilfe werde in dieser Zeit voller Sorgen. Zum Schlüsse drücke ich meinen aufrichtigen

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