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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 536

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 536 (sequence 539)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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536 i. Council-Sitzung: Begrüßungen Nun hat denn der XVII. Zionistenkongreß, der soeben seinen Abschluß gefunden hat, auch die Jewish Agency nach Basel gezogen, und wenn ich heute die Ehre habe, die Vertreter dieser neuen Organisation, Sie, meine Damen und Herren, hier zu begrüßen, so möchte ich mit dem Hinweis auf jene Erinnerungen der Überzeugung Ausdruck geben, daß auch Sie auf das Interesse und auf Sympathie bei uns rechnen dürfen, die Ihren Vorläufern und Vorkämpfern hier entgegengebracht wurden. Wir wünschen herzlich, daß Ihre Basler Verhandlungen dem Werke, dem sie gewidmet sind, förderlich sein möchten (Lebhafter Beifall). M. VITA CATASTINI (Direktor der Mandatsabteilung des Völkerbundes — spricht französisch): Ich habe zunächst das lebhafte Bedauern von Sir Eric Drummond, Generalsekretär des Völkerbundes, auszudrücken, daß es ihm nicht möglich war, dieser Versammlung beizuwohnen. Seine hohen Pflichten halten ihn in Genf fest, und er hat mir die ehrenvolle Aufgabe anvertraut, ihn in Ihrer Mitte zu vertreten. Es ist mir wirklich eine Ehre, den Beratungen einer Körperschaft beizuwohnen, die solche Bedeutung für das Leben eines Mandatsgebietes hat, und es ist zugleich ein Vergnügen, denn ich habe so die Möglichkeit, in Beziehungen mit so vielen Persönlichkeiten zu treten, die an dieser Arbeit beteiligt sind. Ich würdige außerdem diese Gelegenheit, die mir gestattet, mir eine noch genauere Vorstellung von den Möglichkeiten zu geben, die die Verwirklichung des so fest in Ihre Herzen eingeprägten Ideals in dem ihm vom Mandat bezeichneten Rahmen schafft. Da ich von Anfang an an der juristischen Durchführung der Institution teilgenommen habe, verhehle ich mir nicht die Schwierigkeiten, die sich ihr entgegenstellen. Das Problem hat wirklich einen grundlegend internationalen Charakter. Vor allem, weil beide Elemente, die einander in Palästina gegenüberstehen, über die Welt zerstreut leben und eine sehr große Bedeutung für die Politik jedes Staates haben, der den Vorteil hat, sie innerhalb seiner Bevölkerung zu zählen. Zweitens Infolge der Rechtsinstitution, die eben die Grundlage des Problems bildet, an welchem gleichzeitig sowohl eine Großmacht, als auch der Völkerbund interessiert sind, die beide eine Weltpolitik führen. Ich bin überzeugt, daß Ihre geistige, moralische und materielle Kraft, die so vielen Prüfungen, selbst derjenigen der Zeit, widerstanden hat, beseelt von gerechtem Verständnis der vielfältigen Elemente dieses Problems sowie von dem Ihnen ja anvertrauten Geist der Verständigung mit allen Beteiligten, den besten Erfolg, ohne zu schwanken, erreichen wird. Im Namen von Sir Eric Drummond und in meinem eigenen wünsche ich das von ganzem Herzen (Lebhafter Beifall). STADTRAT SALLY MEYER (Schweizerisch-Israelitischer Gemeindebund — spricht deutsch): In Vertretung des leider am persönlichen Erscheinen verhinderten Präsidenten des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes und Delegierten der Jewish Agency, des Herrn J. Dreyfus-Brodsky, entbiete ich Ihnen herzlichen Willkommgruß namens der ehrwürdigen israelitischen Gemeinde Basel und namens des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes, der maßgebenden Vereinigung der Juden in der Schweiz.

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