Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 490 (sequence 493)
- Language
- German, English, Hebrew
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- Safed 1× ep/1046078
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490 Naschim-Spital für Geisteskranke in Jerusalem und das Tuberkulose-Spital der Hadassab in Safed) einen Teil der Arbeit auf diesem Gebiet freiwillig übernommen haben. Der Kongreß fordert die Exekutive auf, die von ihr in dieser Richtung unternommenen Schritte fortzusetzen. G. ERZIEHUNG UND KULTUR. 53. FRAGE DER ÜBERGABE DES ERZIEHUNGSWERKES AN DIE KNESSETH ISRAEL. 1. Der Kongreß bestätigt nochmals den Beschluß des XVI. Kongresses, daß die Erziehungsarbeit in Palästina als integrierender Bestandteil der zionistischen Arbeit zu betrachten ist. 2. Der Kongreß ist der Meinung, daß im Laufe der nächsten zwei Jahre — bis zum nächsten Kongreß — die Knesseth Israel soweit gefestigt und konsolidiert sein wird, daß dem XVIII. Kongreß ein Antrag betreffend gemeinsame Führung des Erziehungswerkes — durch Jewish Agency und Knesseth Israel — wird unterbreitet werden können. Der Kongreß beauftragt das Aktionskomitee und die Exekutive, mit den* daran interessierten Faktoren über einen entsprechenden Antrag weiter zu verhandeln und diesen dem XVIII. Kongreß zur Bestätigung zu unterbreiten. Bis dahin hat die Zionistische Exekutive darüber zu wachen, daß das Erziehungswerk der Jewish Agency durch Übergabe an lokale Institutionen nicht erschüttert werde. 3. Zugleich äußert der Kongreß seine Meinung dahin, daß dem organisierten Jischuw in Palästina die Möglichkeit gegeben werden soll, die Führung der Erziehungsarbeit in größerem Ausmaße zu beeinflussen und sie den Bedürfnissen des palästinensischen Jischuw anzupassen. 54. REFORM DES ERZIEHUNGSSTATUTS. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, zusammen mit dem Waad Leumi das bestehende Erziehungsstatut neuerlich zu prüfen und, nach Beratung mit dem Waad Hachinnuch und unter Zustimmung des Waad Leumi, die beschlossenen und vom Aktionskomitee bestätigten Änderungen vorzunehmen. 55. REGIERUNGS-SUBVENTION. In Anbetracht dessen, daß es zu den Pflichten einer Regierung gehört, die Erziehungsbedürfnisse aller Einwohner des Landes zu befriedigen, fordert der Kongreß von der Palästina-Regierung, ihre Subvention für das Schulwerk in Palästina in einem alle Bedürfnisse des jüdischen Unterrichts befriedigenden Maße zu erhöhen. 56. ERZIEHUNGSBUDGET. Wenn im Rahmen des Budgets Ersparnisse vorgenommen werden müssen, beauftragt der Kongreß die Exekutive, mit den für Erziehungsfragen kompetenten Stellen in Palästina neuerlich über die Einzelheiten der im Rahmen des Budgets notwendigen Ersparnisse Verhandlungen einzuleiten, um. das Gleichgewicht des Budgets für das nächste Jahr zu wahren. 57. ZENTRALSCHULE IM EMEK. 1. Der Kongreß stellt mit Bedauern fest, daß die Exekutive aus Geldmangel die vom XVI. Kongreß bestätigte Summe von 1200 Pfund für die Zentralschule im Emek, welche zur Fortbildung der Jugend im Emek und zur Verstärkung des ländlichen und landwirtschaftlichen Elementes im Mittelschulunterricht Palästinas bestimmt ist, nicht ausbezahlt hat. 2. Der Kongreß beauftragt die Exekutive, alle Anstrengungen zu machen, dieses Institut zu errichten und soweit als möglich innerhalb des allgemeinen Budgets für das Jahr 5692 die Summe von 600 Pfund ausfindig zu machen, um diese Zentralschule zu Anfang des nächsten Schuljahres zu eröffnen.