Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 435 (sequence 438)
- Language
- German, English, Hebrew
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Stern, Ussiscbkin, Babkow, Terlo, Berlin, Mereminski, Schechtmann 435 Misrachi hier gegen diese Vorschläge auftreten kann, wo er doch in der Kommission dafür gestimmt hat. Ein solches Vorgehen kann zu einem offenen Kampf zwischen den einzelnen Aktionen führen. BERICHTERSTATTER MEREMINSKI: Die Frage darf nicht vom parteiischen Standpunkt, sondern nur vom nationalen betrachtet werden. Uns alle vom Misrachi bis zur Linken vereinigt das Interesse des Nationalfonds. Und niemand macht Sonderaktionen, um dem Nationalfonds zu schaden (Sehr richtig!). Unsere Vorschläge wollen die Sammlungen nur regulieren, nicht abschaffen. Dazu bedarf es natürlich der Ehrlichkeit und des guten Willens. "Wir glauben, daß diese Voraussetzungen bei allen vorhanden sind, und bitten Sie, die Vorschläge der Subkommission als regulierende Instruktionen für die Sondersammlungen einstimmig anzunehmen. JOSEF SCHECHTMANN (Rev., Estland) verlangt gesonderte Abstimmung über jeden Punkt. Der Antrag auf Übergabe ayi das A.C. wird mit 79 gegen 60 Stimmen abgelehnt, der Antrag auf en bloc-Ab Stimmung mit 8j gegen 63 Stimmen angenommen. Resolution III wird angenommen. Die Resolution II wird ohne Widerspruch angenommen, ebenso Resolution I „Appell an die Zionistische Weltorganisation"; die Delegierten stimmen dieser Resolution durch Erheben von den Sitzen zu. RABBI MEIR BERLIN (Misr., Amerika) fragt den Vorsitzenden, ob die gefaßten Beschlüsse lür alle Sonderfonds gelten oder nur für solche, die der Kongreß noch nicht anerkannt hat. VORS. VIZEPRÄS. Dr. EDER: Für alle. RABBI MEIR BERLIN: So erkläre ich, daß der „Keren Erez Israel schel Hamisrachi", der die religiöse Aufbauarbeit leistet, die von keiner anderen Institution unterstützt wird, von heute ab „Keren Erez Israel schel Hajahaduth Hadathith" heißen wird. Das gesamte religiöse Judentum wird durch ihn für den religiösen Aufbau von Erez Israel sorgen. Wir unterwerfen uns diesem Beschluß nicht (Beifall beim Misrachi). RABBI AARON TEITELBAUM (Misr., Amerika): Der Antrag wurde ohne Wissen der Kommissionsmitglieder in die Resolutionen eingefügt! VIZEPRÄS. Dr. A. SILBERSCHEIN übernimmt den Vorsitz. BERICHT DER KOMMISSION FÜR IMMIGRATION UND ARBEIT. BERICHTERSTATTER DER KOMMISSION FÜR IMMIGRATION UND ARBEIT ELIESER KAPLAN (Arb., Erez Israel) verliest die Anträge der Kommission über die Arbeitslage in den Städten. Sie lauten: Die Arbeitslage in den Städten. a) Angesichts der in den letzten zwei Jahren gegen die jüdische Arbeit gerichteten Angriffe betont der XVII. Kongreß neuerlich: 28*