Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 427 (sequence 430)
- Language
- German, English, Hebrew
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N. Landau, Janner, Bialik, Myer, Arditti 4V Seiten an ihn gerichtet werden, von kulturellen Institutionen, von verschiedenen Fabriken und Geschäften und auch von Regierungsinstitutionen, wie der Post„ und verschiedenen juridischen Institutionen. Abgesehen von der freiwilligen Arbeit, die wir gar nicht abschätzen können, beträgt das Budget des Waad Halaschon 1500 Pfund. Dieses Geld wurde bisher mit großer Mühe und großen Anstrengungen hauptsächlich aus zwei Quellen aufgebracht: Herr Jizchak Leib Goldberg aus Erez Israel gibt schon seit vier Jahren monatlich 25 Pfund für den Waad Halaschon. Aus diesen Geldern werden die dringendsten Bedürfnisse des Waad Halaschon gedeckt. Einer der letzten Kongresse hat für den Waad Halaschon eine geringfügige Summe von 250 Pfund bewilligt. Dazu kommen gewisse Beträge von der Gesellschaft „Emune Halaschon" — etwa 200 Pfund jährlich. Die übrigen Gelder müssen wir in jedem Falle unter großen Schwierigkeiten beschaffen. Die Vierteljahrschrift deckt ihre Spesen fast ganz aus dem Absatz. Auf dem vorigen Kongreß hat sich niemand gefunden, der für das Budget des Waad Halaschon gesprochen hat. Man hat diesen Betrag gestrichen. Jetzt habe ich der Budgetkommission den Vorschlag gemacht, den Betrag wieder in das Budget einzusetzen. Leider hat es die Kommission nicht getan. Ich wende mich darum an den Kongreß: Geziemt es sich denn für die Würde des Kongresses und der gesamten Zionistischen Organisation, für eine solche Arbeit einen geringfügigen Betrag nicht bestätigen zu wollen? Dieser Betrag hat vielleich keine große praktische Bedeutung, aber einen großen symbolischen Wert. Sie sollten doch irgendwie anerkennen, daß Sie es ernst mit der hebräischen Sprache meinen und nicht nur hohe Worte über sie sprechen und nichts für ihre Vervollkommnung tun. Ich hoffe, daß Sie sich meiner Meinung anschließen und den Betrag, ins Budget einsetzen werden (Beifall). Der Antrag Bialik, 250 Pfund aus dem Posten „Unvorhergesehenes" für den Waad Halaschon ins Budget einzusetzen, wird einstimmig angenommen. Die Anträge IV, 4 und 5 werden angenommen. Es folgt die Abstimmung über das vorgeschlagene Budget der Palästina- Exekutive und des Keren Hajessod. Zuerst wird über die Gesamtsumme der Einnahmen von 366.000 Pfund abgestimmt. MORRIS MYER (Allg., England): Ich möchte eine Anfrage an den Präsidenten richten: Ist es schön, vor dem Kongreß, vor der Welt und vor dem jüdischen Volk, daß unser Gesamtbudget bloß 366.000 Pfund beträgt? VORS. PRÄS. MOTZKIN: Sie haben Ihre Anfrage selbst beantwortet: Es ist nicht schön. Hierauf wird über die Summe der Einnahmen abgestimmt; der Kommissionsantrag wird angenommen. VIZEPRÄS. KAPLAN übernimmt den Vorsitz. Zu den Details der Ausgaben liegen einige Amendements vor. B. ARDITTI (Rev., Bulgarien) bemängelt den Posten VII, Industrie, im Beträge von 2000 Pfund. Wir haben für die Industrie nichts getan, und doch ist